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Berlin: Beschäftigte im Durchschnitt an 19 Tagen krankgeschrieben

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Der Krankenstand in Berlin ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an rund 19 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach annähernd so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen. Auf sie entfielen mehr als jeder fünfte Fehltag. Weitere wichtige Ursachen waren psychische Krankheiten auf Rang zwei, gefolgt von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Insgesamt bleibt der Krankenstand in Berlin auf hohem Niveau. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Berlin

Berlin: Beschäftigte im Durchschnitt an 19 Tagen krankgeschrieben

  • Im Vorjahresvergleich bleibt der Krankenstand 2025 mit 5,2 Prozent stabil
  • DAK-Landeschef Volker Röttsches fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Krankenstand in Berlin ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an rund 19 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach annähernd so viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen. Auf sie entfielen mehr als jeder fünfte Fehltag. Weitere wichtige Ursachen waren psychische Krankheiten auf Rang zwei, gefolgt von Muskel-Skelett-Erkrankungen. Insgesamt bleibt der Krankenstand in Berlin auf hohem Niveau. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in der Hauptstadt waren im vergangenen Jahr Atemwegserkrankungen wie Bronchitis mit rund 398 Fehltagen je 100 erwerbstätig Versicherte, nach knapp 385 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen psychische Erkrankungen. Sie lagen mit 359 Fehltagen je 100 Erwerbstätigen ebenfalls über Vorjahresniveau (348). Es folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 317 Tagen je 100 Erwerbstätigen im Vergleich zu 2024 leicht zurück gingen (Vorjahr: 320). „Im Durchschnitt waren DAK-versicherte Beschäftigte in Berlin 2025 an rund 19 Kalendertagen krankgeschrieben. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Volker Röttsches die Ergebnisse.

Krankenstand leicht unter dem Bundesdurchschnitt

Die Fehlzeiten in Berlin lagen im Vorjahr im Bundesvergleich niedriger. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Berlin liegt mit 19 Tagen 2,7 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.

Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Große Chancen sieht Volker Röttsches im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Röttsches. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“

Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von mehr als 121.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Berlin aus.

Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm.

Freundliche Grüße

Stefan Poetig
DAK-Gesundheit

Unternehmenskommunikation/Public Relations
Pressesprecher Berlin
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