Beschäftigte in Schleswig-Holstein im Durchschnitt an 20,0 Tagen krankgeschrieben
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Der Krankenstand in Schleswig-Holstein ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,0 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 10,5 Prozent mehr Fehltage als 2024. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Schleswig-Holstein
Beschäftigte in Schleswig-Holstein im Durchschnitt an 20,0 Tagen krankgeschrieben
- Im Vorjahresvergleich bleibt der Krankenstand 2025 mit 5,5 Prozent stabil
- Auffälliges Plus von 10,5 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
- DAK-Landeschef Cord-Eric Lubinski fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement
Der Krankenstand in Schleswig-Holstein ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 20,0 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 10,5 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand im Norden auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.
Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Schleswig-Holstein waren im vergangenen Jahr psychische Erkrankungen mit 415 Fehltagen je 100 Versicherte nach 375 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Sie lagen mit 379 Fehltagen je 100 Versicherte und sind damit fast stabil geblieben. Es folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 342 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 leicht unter Vorjahresniveau blieben. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Schleswig-Holstein 2025 für 20,0 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Cord-Eric Lubinski die Ergebnisse.
Krankenstand nur leicht über dem Bundesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in Schleswig-Holstein sind mit denen auf Bundesebene vergleichbar. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Schleswig-Holstein liegt mit 20,0 Tagen 2,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Große Chancen sieht Cord-Eric Lubinski im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Lubinski. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“
Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 119.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Schleswig-Holstein aus.
Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm
Pressekontakt:
Sönke Krohn
DAK-Gesundheit Pressesprecher Schleswig-Holstein
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