Alle Storys
Folgen
Keine Story von Stuttgarter Zeitung mehr verpassen.

Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Baden-Württemberg/CDU/Wolf

Stuttgart (ots)

Guido Wolf konnte gar nicht anders, als nach dem Fraktionsvorsitz zu greifen. Dies aus drei Gründen. Erstens benötigt der CDU-Spitzenkandidat einen Apparat, der ihm inhaltlich und organisatorisch zuarbeitet. Zweitens bildet, jedenfalls vor Beginn der heißen Wahlkampfphase, das Parlament die Bühne, auf der Wolf als Oppositionsführer seinem Widersacher Winfried Kretschmann auf Augenhöhe begegnen kann. Und drittens wäre ein Zurückstecken Wolfs als Schwäche gedeutet worden.

Für Wolf ist der Fraktionsvorsitz wichtiger als der von Thomas Strobl gehaltene Landesvorsitz. Gut hat er daran getan, sich nicht auf den Vorschlag einer Rochade mit Peter Hauk einzulassen, bei welcher der eine jeweils der Nachfolger des anderen geworden wäre. Wolf: Fraktionschef, Hauk: Landtagspräsident - ein solches Postengeschacher wäre der CDU gar nicht bekommen. Mit dem Job des Parlamentspräsidenten kann Wolf jetzt eine treue Seele glücklich machen. Er soll ja viel versprochen haben.

Pressekontakt:

Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de

Original-Content von: Stuttgarter Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Stuttgarter Zeitung
Weitere Storys: Stuttgarter Zeitung
  • 10.12.2014 – 21:30

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Pegida

    Stuttgart (ots) - Man mag schon gar nicht mehr hinhören, so inhaltlich falsch, so egoman und menschenfeindlich ist die Mischung aus Uninformiertheit, Ressentiments, Sozialneid und Rassismus. Anders als bisher aber marschieren hier nicht einige Hundert Neonazis, sondern es erheben sich Menschen aus ihren gut geheizten Wohnzimmern, die ihrem Selbstbild nach die Mitte der Gesellschaft darstellen. Sie nennen sich "besorgte ...

  • 05.12.2014 – 22:25

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Thüringen/Ramelow/Linke

    Stuttgart (ots) - Bodo Ramelow hat mit seiner Antrittsrede ein starkes Versöhnungszeichen gesetzt. Er bat die Stasi-Opfer, die unter der SED gelitten haben, um Entschuldigung. Spätestens in diesem Moment hätten seine Kritiker in der Union abrüsten sollen. Auch wer Verständnis dafür aufbringt, dass der Machtverlust in Thüringen nach 24 Jahren die Betroffenen schmerzt, auch wer die Linken aus ideologischen Gründen ...

  • 05.12.2014 – 22:25

    Stuttgarter Zeitung: Leitartikel zu Baden-Württemberg/CDU/Wolf

    Stuttgart (ots) - Grün-Rot ist es auch nach dem Machtwechsel nicht gelungen, die strukturelle Mehrheitsfähigkeit der CDU zu brechen. Auf diesem Fundament gründet die Zuversicht der Landes-CDU, Grün-Rot nach der nächsten Landtagswahl 2016 zu einer Fußnote der Landesgeschichte erklären zu können: ein bedauerlicher Betriebsunfall, mehr nicht. Nur der Ministerpräsident, der ist ein Problem. Der Popularität Winfried ...