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Mitteldeutsche Zeitung: zum Iran

    Halle (ots) - Dass Ahmadinedschad nun mit einem Brief an US-Präsident George W. Bush propagandistisch nachlegt, überrascht nicht. Es gehört zum Stil des Iraners, das Wort zur Waffe zu machen und provokativ zum Duell herauszufordern. Er kennt die Schwächen der Amerikaner - etwa die Lüge über Iraks Massenvernichtungswaffen, und er führt die USA vor. Sein Vorteil: All jene in der Welt, die Hass gegen die Vereinigten Staaten hegen, werden ihm applaudieren. Teheran wird solange im Vorteil bleiben, wie die USA in der Deckung verharren. Doch Washington kann kontern. Ein direkter Dialog wäre ein Anfang.

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