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Mitteldeutsche Zeitung: zu Berliner Schulen

    Halle (ots) - Die Ereignisse an der Berliner Rütli-Schule kamen nur scheinbar wie aus dem Nichts. Das Kollegium schrieb einen Brief an den Senat mit dem Hinweis, dass es mit der Situation nicht mehr fertig werde. Das war richtig. Endlich bewegt sich was. Die Lage ist außergewöhnlich zugespitzt. Die Schülerschaft besteht zu mehr als 80 Prozent aus Kindern "mit Migrationshintergrund", wie es heute heißt. Hier machen die männlichen arabisch-stämmigen Schüler die größten Schwierigkeiten. Mini-Machos akzeptieren an der Tafel keine Frauen. Viele Schüler sind unwillig. Denn sie erleben Geschwister, die trotz Schulabschluss ohne Lehrstelle zu Hause sitzen. Warum sollten sie sich da anstrengen?

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