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Mitteldeutsche Zeitung: zu Hamas

    Halle (ots) - Mit der Hamas in der Regierung steht auch Israel vor einer neuen Herausforderung. Was tun, wenn demnächst ein islamistischer Premier das Sagen hat? Zudem befindet sich Israel im Wahlkampf. Der Hamas-Sieg ist Wind auf die Mühlen der Nationalrechten und der Siedlerlobby, die seit langem behaupten, der einseitige Abzug aus Gaza werde ein "Hamastan" kreieren. Düstere Aussichten für den kaum wahrnehmbaren Friedensprozess. Mehr als Schadensbegrenzung wird auf absehbare Zeit nicht drin sein. Nicht auszuschließen, dass am Ende die Hamas einen Außenseiter zum Premier vorschlägt. Etwa den international respektieren, früheren Finanzminister Salam Fayyad von der Partei "Dritter Weg". Schon aus Furcht, dass die Geberländer den Geldhahn zudrehen könnten.

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