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Mitteldeutsche Zeitung: Forderung des CHE-Hochschulexperten Prof. Müller-Böling nach einem speziellen Länderfinanzausgleich für Studenten Hochschulexperte fordert Länderfinanzausgleich für Studierende

    Halle (ots) - Vor dem Hintergrund stark ansteigender Schulabgänger-Zahlen in den alten Bundesländern und stark sinkender Zahlen in den neuen Ländern fordert der Gütersloher Hochschulexperte Professor Detlef Müller-Böling einen spezieller Länderfinanzausgleich für Studenten. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). "Der Osten wird für den Westen ausbilden müssen, im großen Stil. Und das ist teuer", sagte der Chef des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh dem Blatt. Es brauche einen nationalen Ausgleich, "eine Art Länderfinanzausgleich für Studenten". Es bestehe die Notwendigkeit, "dass ein Student sein Geld quasi mitbringt". Studenten müssten aber weiter frei entscheiden können, wo sie studieren wollen. Zentrale Lenkung sei nicht das Ziel. Das von der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz initiierte Centrum für Hochschulentwicklung gilt als Reformwerkstatt und gibt unter anderem Hochschulrankings heraus.

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