Verband der privaten Bausparkassen e.V.

Beim Bausparen Baden-Württemberger und Bayern weiter an der Spitze

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    Berlin (ots) -

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    Beim Bausparen Baden-Württemberger und Bayern weiter an der Spitze     - Nordrhein-Westfalen abgeschlagen

    Bei den privaten Bausparkassen sind 2004 2,5 Mio. Verträge über eine Bausparsumme von 62,7 Mrd. EUR abgeschlossen worden. Damit beträgt der Bestand an Bausparverträgen bei den 16 privaten Instituten 21,4 Mio. und die Bausparsumme dieser Verträge 481,5 Mrd. EUR. Im statistischen Durchschnitt entfällt damit auf jeden vierten Bundesbürger mehr als ein Bausparvertrag einer privaten Bausparkasse. Die sogenannte Bauspardichte, also die Bausparsumme je Einwohner, belief sich 2004 im Bundesdurchschnitt auf 5.761 EUR: Gegenüber 2003 hat sie sich um 126 EUR erhöht. Diese Angaben machte heute der Verband der Privaten Bausparkassen.

    Eine regionale Aufschlüsselung dieser Kennziffer mache deutlich, dass die traditionellen Bausparländer auch weiterhin unverändert an der Spitze ständen. Die höchste Bausparsumme je Einwohner verzeichne das Land Baden-Württemberg mit 7.672 EUR (+ 81 EUR), gefolgt von Bayern mit 7.122 EUR (+ 149 EUR), Rheinland-Pfalz mit 6.818 EUR (+ 79 EUR), Saarland mit 6.601 EUR (+ 176 EUR), Hessen mit 6.236 EUR (+ 129 EUR), Niedersachsen mit 5.825 EUR (+ 112 EUR) und Schleswig-Holstein mit 5.549 EUR (+ 201 EUR).

    Nach Angaben des Verbandes liegen dieselben sieben Länder mit deutlichem Abstand zu den übrigen Bundesländern an der Spitze der Wohneigentumsbildung, die auch die größten Bauspardichten aufwiesen: das Saarland mit einer Eigentumsquote von 56,9 %, Rheinland-Pfalz mit 55,7 %, Niedersachsen mit 51,0 %, Schleswig-Holstein mit 49,4 %, Baden-Württemberg mit 49,3 %, Bayern mit 48,9 % und Hessen mit 44,7 %. Sowohl bei den Eigentumsquoten wie bei der Bauspartätigkeit zierten Hamburg und Berlin mit 21,9 % bzw. 12,7 % und 3.151 EUR (+ 26 EUR) bzw. 3.094 EUR (+ 108 EUR) das Ende der Rangliste.

    Andreas J. Zehnder, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen: "Bemerkenswert ist, dass die Länder, in denen sich das Bausparen eines hohen Zuspruchs erfreut, auch die stärkste Wohneigentums-bildung aufweisen. Die beiden Bundesländer mit den niedrigsten Bauspardichten liegen dagegen am Ende der Eigentumsquoten-Skala. Hier gibt es offensichtlich eine ganz enge Verbindung zwischen dem Vorsparen über das Bausparen und der Bildung von Wohneigentum."

    Die neuen Bundesländer rangierten in der zweiten Hälfte der Tabelle, da sie sowohl beim Bausparen als auch bei der Eigentumsbildung noch einen Nachholbedarf aufwiesen. Bemerkenswert sei aber, dass Nordrhein-Westfalen mit einer Bauspardichte von 4.606 EUR (+ 120 EUR) nur an 13. Stelle - vor den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin - rangiere. 1998 habe Nordrhein-Westfalen in dieser Rangliste noch an 9. Stelle gelegen. An der Spitze der ostdeutschen Bundesländer habe Brandenburg mit einer Bauspardichte von 5.428 EUR (+ 229 EUR) und dem 8. Platz in der Gesamtrangliste Thüringen abgelöst, das jetzt an insgesamt 9. Stelle mit 5.373 EUR (+ 111 EUR) liege.

Pressekontakt:
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