Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz

Geliebt, gehasst, vergöttert - Katzen im Wandel der Zeit
Am 8. August ist Weltkatzentag

Hamburg (ots) - Sie sind anschmiegsam, eigenwillig und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: In deutschen Haushalten leben acht Millionen Katzen. Geliebt und verwöhnt von ihren Besitzern, werden sie heute als "Samtpfötchen" oder "Stubentiger" bezeichnet. Doch nicht immer gehörte die Katze zu den besten Freunden des Menschen. Ihr Ansehen ist so wechselvoll wie die Geschichte des Menschen.

Kennen Sie "Maneki Neko"? Nicht? Wetten, dass doch? Übersetzt heißt das nämlich nichts anderes als "winkende Katze". Geht Ihnen jetzt gerade ein Licht auf? Diese Winke-Katzen sitzen gefühlt in jedem dritten Schaufenster, heben und senken unablässig eine Pfote und scheinen die vorübergehenden Passanten mit starrem Blick zu hypnotisieren. In Japan - und inzwischen auch bei uns - gelten sie als Glücksbringer, die Geld und Kunden anziehen sollen.

Ein aktuelles Beispiel, das zeigt, dass Katzen auch heute noch die Gemüter bewegen wie kaum ein anderes Tier. Bereits im alten Ägypten, zu Zeiten der großen Pharaonen, wurden sie als Götter verehrt. Wer damals eine Katze tötete oder im Verdacht stand, es getan zu haben, musste die Tat oft selbst mit dem Tod bezahlen.

Mit dem Einzug des Christentums wandelte sich das Katzenbild vom vergötterten Wesen zur Verkörperung des Bösen. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit galten Katzen als Verbündete des Teufels und Begleiter der Hexen. Stellvertretend für alles Schlechte wurden die Tiere auf das Grausamste getötet und landeten zu Tausenden auf den lodernden Scheiterhaufen. Noch heute gelten schwarze Katzen bei abergläubischen Menschen als Vorboten von Unglück.

Welchen Stellenwert Katzen in der Zukunft einnehmen werden, ist nicht voraus zu sagen. Doch vor dem Hintergrund jahrtausend währender Geschichte sollten wir sie einfach als das sehen, was sie sind: faszinierende Tiere, die uns vorbehaltlos ihre Liebe schenken - so wie sie es immer schon getan haben.

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