Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz

Tierschutzorganisation VIER PFOTEN distanziert sich von gleichnamiger Hundepension

Hamburg (ots) - Das "Hundehotel Vier Pfoten" in Waltrop/Nordrhein-Westfalen wurde für Collie "Gismo" zum Alptraum. Während seine Besitzer ruhigen Gewissens Urlaub in Ägypten machten, erlitt der sechs Jahre alte Rüde schlimmste Qualen. Weil das gut erzogene Tier viel bellte, wurde es mit einem Erziehungshalsband gezüchtigt. "Gismo" ist nun in ärztlicher Behandlung.

BILD.de berichtet am heutigen Mittwoch von dem Hundehotel "Vier Pfoten", in dem scheinbar tierquälerische Elektroschock-Halsbänder benutzt werden. Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN distanziert sich klar von diesem Hundehotel: "Wir haben nichts mit dieser Einrichtung zu tun, es besteht lediglich unglücklicherweise eine Namensgleichheit", erklärt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN.

Den Medienberichten zufolge nutzen die Mitarbeiter dieser Tierpension Halsbänder, die den Hunden bei jedem Bellen einen Stromschlag versetzen. In Deutschland sind diese Halsbänder bereits seit vier Jahren gesetzlich verboten. Für Birgitt Thiesmann ein Skandal: "Es handelt sich hierbei ganz klar um Tierquälerei! Einem Hund das Bellen durch schmerzhafte Bestrafung abzugewöhnen, ist eine veraltete und gefährliche Methode. Dass dies sogar in einer Tierpension passiert, ist unfassbar. Die Besitzer denken, ihrem Hund eine schöne Zeit während ihrer Abwesenheit zu verschaffen, und bekommen ein gequältes und verängstigtes Tier zurück."

Der Name VIER PFOTEN ist von der internationalen Tierschutzorganisation patentrechtlich geschützt. VIER PFOTEN betreibt keine Tierpensionen für Heimtiere.

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