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am stärksten Betroffene müssen entlastet werden

Straubing (ots)

Wer nun nach einem neuen Tankrabatt ruft, verkauft eine altbekannte Scheinlösung als Rettungsanker in der Krise. Und hofft auf schnellen Applaus.Schon 2022 hat sich gezeigt, dass solche Steuergeschenke teuer, aber allenfalls kurzfristig wirksam sind, weil ein erheblicher Teil der Entlastung in den Margen der Mineralölwirtschaft versickert, während der Staat Milliarden verliert, die an anderer Stelle fehlen. (...)

Wer wirklich helfen will, der muss die Menschen entlasten, die am stärksten unter den Preisen leiden. Beispielsweise durch direkte, einkommensabhängige Transfers wie einen gezielten, befristeten Mobilitätszuschuss für Pendler mit geringerem Einkommen. Oder durch ein sozial gestaffeltes Klimageld, finanziert durch eine Übergewinnsteuer auf außergewöhnliche Krisenprofite von Mineralölkonzernen. Das wäre sinnvoller als ein Rabatt mit der Gießkanne.

Pressekontakt:

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Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de

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