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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 18.03.2019 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bankenfusion

    Halle (ots) - Haben wir denn gar nichts gelernt? Offenbar nicht. Hinzu kommt: Das wichtigste Argument der Fusionsbefürworter ist kaum mehr als die vage Hoffnung, eine Deutsche Commerzbank könne den Finanzriesen aus den USA und Asien die Stirn bieten. Die Fusionspläne sollten schnell dorthin zurück, von wo sie gekommen sind: in die finanzpolitische Mottenkiste. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 17.03.2019 – 17:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Online-Entschädigung/Bahnkunden

    Halle (ots) - Im Internetzeitalter Kunden als einzigen Weg zur Entschädigung ein Papierformular anzubieten, ist unverschämt. Dieses abzugeben oder per Post zu verschicken ist einfach nur lästig. So lästig, dass mancher es lieber gleich bleiben lässt. Den Antragstellern stiehlt die Bahn erneut eines - nämlich Zeit. Deshalb ist es richtig, dass Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Druck macht. Die Bahn gelobt ...

  • 17.03.2019 – 17:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rentenvorschlag/Söder

    Halle (ots) - Die Vorschläge von Söder würden den Staat deutlich billiger kommen als Heils Pläne. Das heißt jedoch nicht, dass sie auch besser sind. Die Verdreifachung des Schonvermögens im Alter auf 15 000 Euro vernachlässigt zum Beispiel die Tatsache, dass für immer mehr Menschen schon diese Summe utopisch ist. Die SPD muss sich hingegen fragen lassen, ob es wirklich gerecht ist, wenn der Staat darauf ...

  • 17.03.2019 – 17:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu möglicher Bankenfusion

    Halle (ots) - Die Beschäftigten werden nicht zu ihren Gewinnern gehören. Wenn die Deutsche Bank und die Commerzbank gemeinsam wettbewerbsfähiger werden sollen, werden Tausende, vielleicht Zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen. Geschieht das nicht, gibt es statt zwei Problembanken bald eine Katastrophenbank - es wäre ein neuer Rettungsfall, zehn Jahre nachdem eigentlich nie wieder eine Bank "too big to ...

  • 15.03.2019 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Neuseeland

    Halle (ots) - Beim Terror im Namen der Identität aber ist alles ganz anders, viel unheimlicher. Hier gibt es keine Ziele, über die sich reden ließe. Es gibt auch keine Verhandlung, die man führen könnte. Hier geht es um alles oder nichts: Vorherrschaft des einen - oder eben des anderen. Sieg oder Vernichtung. Seit Jahrzehnten kreisen kluge Debatten um die Frage, ob Fehler des Westens beigetragen haben zum ...

  • 14.03.2019 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Orban und EVP

    Halle (ots) - Ein Rauswurf von Orbans nationalistischer Fidesz-Partei aus der EVP ist unwahrscheinlicher geworden. Das wirkt wie ein Triumph für den CSU-Mann Weber, der nach der Europawahl im Mai Kommissionspräsident in Brüssel werden will. Die Wirklichkeit aber sieht anders aus: Mit Orbans Fidesz im Parteienbund lässt sich auf Dauer nur verlieren. Der Ungar ist ein Nationalist, der die EU nur deshalb noch nicht ...

  • 14.03.2019 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Spahn und Sprechstunden

    Halle (ots) - Spahn rühmt sich, Deutschlands niedergelassenen Ärzten als erster Gesundheitsminister seit langem mehr Geld für mehr Leistung zu geben. Das stimmt. Doch besser vergütet werden Ärzte künftig vor allem dann, wenn sie offene Sprechstunden abhalten, neue Patienten annehmen oder solche, die sich bei den Terminservicestellen melden. Das ohnehin bereits komplizierte Vergütungssystem wird mit einem ...

  • 14.03.2019 – 18:27

    Mitteldeutsche Zeitung: zum deutschen Fußball

    Halle (ots) - 0:3 ging der Champions-League-Vergleich mit den englischen Klubs aus. Die Bayern, Borussia Dortmund und Schalke 04 verloren fünf der sechs Spiele gegen Liverpool, Tottenham und Manchester City. Das Torverhältnis von 3:17 spricht Bände. Eigene Treffer resultierten aus zwei Elfmetern und einem Eigentor. Mehr Klassenunterschied geht nicht. Der ist hausgemacht und war vorhersehbar: Die Bayern haben Patina ...

  • 13.03.2019 – 17:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Boeing

    Halle (ots) - Die Indizien können nur eine Konsequenz haben: Sicherheit zuerst. Dass das Management von Boeing und die FAA-Verantwortlichen nun so tun, als gebe es keinen Grund zur Aufregung, ist unverantwortlich. Die Amerikaner schaden sich damit selbst. Schon rebellieren in den USA die Flugbegleiter. Sie weigern sich, Dienst in der 737 Max zu tun. Vieles spricht dafür, dass bald auch Passagiere nicht mehr bereit sein werden, in die Maschinen zu steigen. Das kann Boeing ...

  • 13.03.2019 – 17:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - In der Politik gibt es den Begriff der lahmen Ente - nichts anderes ist die Premierministerin. Sie hat nicht nur den Machtkampf zwischen Regierung und Abgeordneten verloren, sondern auch komplett die Kontrolle. Und das ist die gute Nachricht dieser Tage. Denn jetzt muss das Parlament übernehmen, um das Schlimmste, einen ungeordneten Brexit ohne Abkommen und Übergangsphase, zu verhindern. Allein mit dem Votum ist das nicht getan, eine Verlängerung des ...

  • 13.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Automobilbau/Ansiedlung Kommt Porsche nach Halle?

    Halle (ots) - Halle. Porsche Investiert massiv in die Elektromobilität, und davon könnte auch Halle profitieren. Der Auto-Konzern will mit dem Anlagenbauer Schuler ein Presswerk errichten. "Wir suchen dazu einen Standort im Raum Leipzig", sagte Porsche-Produktionsvorstand Albrecht Reimold der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Eine ...

  • 13.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Automobilbau/Ansiedlung Kommt Porsche nach Halle?

    Halle (ots) - Halle. Porsche Investiert massiv in die Elektromobilität, und davon könnte auch Halle profitieren. Der Auto-Konzern will mit dem Anlagenbauer Schuler ein Presswerk errichten. "Wir suchen dazu einen Standort im Raum Leipzig", sagte Porsche-Produktionsvorstand Albrecht Reimold der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Eine ...

  • 12.03.2019 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Giffey und Unterhaltsgesetz

    Halle (ots) - Über den heftigen Gegenwind darf sich Giffey trotzdem nicht wundern. Denn in der Realität sind allein erziehende Mütter stärker benachteiligt als Väter. Mehr als die Hälfte der Väter zahlt keinen oder zu wenig Unterhalt. Die Gesetzeslage macht es vielen zu einfach, sich arm zu rechnen. Und nicht wenige stehlen sich aus der Pflicht, mit der Folge, dass erst einmal der Staat einspringen muss. Den ...

  • 12.03.2019 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Whistleblowern

    Halle (ots) - Nur in Fällen von äußerster Ignoranz oder erkennbarem Verschleppen von Tipps darf er sich direkt an investigative Journalisten wenden. Das klingt vernünftig, weil der Gesetzgeber eben auch die Betriebe schützen muss. Was in Brüssel als Kompromiss vereinbart wurde, ist kein Freibrief zum Petzen und Verpfeifen. Mehr noch: Der hohe Schutz, den der Whistleblower in Anspruch nehmen darf, ist an ...

  • 12.03.2019 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Dialog mit den Taliban

    Halle (ots) - Die westlichen Alliierten sind kriegsmüde. Doch der berechtigte Wunsch nach einem Abzug vom Hindukusch darf nicht zu voreiligen Zugeständnissen gegenüber den Islamisten führen. Sonst droht ein Verrat an den eigenen Werten, mit denen stets die Opfer begründet wurden, die der Westen in Afghanistan erbracht hat. Und es droht ein Verrat an einer jungen Generation von Afghanen, die jetzt um ihre neu ...

  • 11.03.2019 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wagenknecht

    Halle (ots) - Unübersehbar ist, dass sich Wagenknecht politisch in eine Sackgasse manövriert hatte. "Aufstehen" zog keine Massen an. Sozialdemokraten und Grüne wollten sich der Bewegung nicht anschließen. Und in der Linken nahm die Zahl der Wagenknecht-Gegner eher zu als ab. Wagenknecht ist das größte Pfund der Partei. Sie ist kaltschnäuzig, politisch beschlagen und rhetorisch stark. Doch sie hat eine entscheidende ...

  • 11.03.2019 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Kanzlerinnenwechsel

    Halle (ots) - Die SPD hat deutlich gemacht, dass sie einen fliegenden Wechsel innerhalb der Wahlperiode von Merkel auf Kramp-Karrenbauer nicht unterstützen würde. Die Sozialdemokraten haben sich nie wohlgefühlt in dieser Koalition, ein Wechsel an der Spitze dürfte für sie ein Anlass sein, zu gehen. Die Folgen wären: Neuwahl, Bundestagswahlkampf, Monate ohne Regierung. Oder, sofern Grüne und FDP sich bereitfänden, ...

  • 11.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Unkrautvernichter/ Sachsen-Anhalt/ Erste Städte verbannen Glyphosat

    Halle (ots) - Halle. Im Streit um den Unkrautvernichter Glyphosat setzen erste Kommunen in Sachsen-Anhalt im Alleingang auf Verbote. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Nach Studien von Experten steht das weit verbreitete Pestizid unter Verdacht, krebserregend zu sein. Nun handeln erste Städte: Weißenfels (Burgenlandkreis) ...

  • 10.03.2019 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zu Chemnitz

    Halle (ots) - Ein Profi des Chemnitzer FC jubelt im Ligaspiel mit einem Hooligan-Shirt, zu Ehren des toten Neonazis Thomas Haller. Und der Verein überlässt rechten Fans bereitwillig das eigene Stadion, um vor Anpfiff mit Schweigeminute und Ansprache des Stadionsprechers Abschied von dem Mann zu nehmen, der einst die Gruppe "HooNaRa" (Hooligans-Nazis-Rassisten) gründete und als zentraler Kopf im rechten Milieu galt. Die ...

  • 09.03.2019 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Medizin/Gesundheit/Sachsen-Anhalt Barmer will Kliniken schließen

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalt hat zu viele Krankenhäuser und riskiert damit, dass Patienten wegen fehlender Spezialisierung nicht optimal versorgt werden. Zu diesem Schluss kommt die Barmer Ersatzkasse, Deutschlands zweitgrößte Krankenkasse. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstag-Ausgabe). Derzeit betreiben Kommunen, Konzerne und ...

  • 08.03.2019 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Manafort

    Halle (ots) - In dem Prozess von Virginia ging es nicht um die Russland-Affäre, wie der Präsident fälschlich behauptet, sondern private Steuer- und Finanzverbrechen. Manafort betrog den Staat mit einem raffinierten Schema um mindestens sechs Millionen Dollar. Das ist keine Kleinigkeit. Geradewegs absurd erscheint die Begründung des Richters, der Angeklagte sei ein ansonsten unbescholtener Mann. Mit dieser ...

  • 08.03.2019 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu 5G und Huawei

    Halle (ots) - Die EU will Ärger mit der Regierung in Peking vermeiden - die Volksrepublik ist als Handelspartner viel zu wichtig. Zudem wird Huawei für die neue 5G-Technik dringend gebraucht, weil der Konzern einen großen technologischen Vorsprung hat. Deshalb bleibt auch der Bundesregierung nichts anderes übrig, als sich durchzuwursteln. Mit erhöhten Standards bei der Vertrauenswürdigkeit der Anbieter, die die ...

  • 08.03.2019 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Abgasschummelei

    Halle (ots) - Die Vorstellung, dass Millionen Autobesitzer mit "Adblue"-Signaturen an ihrem Fahrzeug durch die Gegend fahren, sich für umweltbewusst und ökologisch halten, aber tatsächlich jede Menge Dreck in die Luft blasen, ist abenteuerlich. Die bisher nicht bewiesene Anschuldigung, dass auch bei Benzinern auf Filter verzichtet wurde, um deren Abgase bewusst nicht von Feinstaub zu reinigen, hat eine mindestens ...

  • 07.03.2019 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gleichberechtigung und Frauentag

    Halle (ots) - Wenn wir uns für eine andere Person einsetzen, zeigen wir Krallen. Geht es um unseren Lohn, werden wir plötzlich leise. Das müssen wir ändern, liebe Frauen: Nur wenn wir hartnäckig und selbstbewusst unsere Rechte einfordern, werden bei der Gleichberechtigung alle Lücken geschlossen. Sonst führen das Mehr an Haushalt und Kinderbetreuung sowie das geringere Gehalt am Ende zu weniger Rente und ...

  • 07.03.2019 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Paketdiensten

    Halle (ots) - Prekäre Beschäftigungen in der Paketbranche haben Ausmaße angenommen, die längst schärfere Instrumente nötig machen. Deshalb braucht es die von Altmaier abgelehnte, aber von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geforderte Einführung der Nachunternehmerhaftung: Ein Paketdienst muss seine Subunternehmer vertraglich dazu verpflichten, sich gesetzeskonform zu verhalten. Das wird den harten Wettbewerb ...