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Mitteldeutsche Zeitung: zu Manafort

Halle (ots)

In dem Prozess von Virginia ging es nicht um die Russland-Affäre, wie der Präsident fälschlich behauptet, sondern private Steuer- und Finanzverbrechen. Manafort betrog den Staat mit einem raffinierten Schema um mindestens sechs Millionen Dollar. Das ist keine Kleinigkeit. Geradewegs absurd erscheint die Begründung des Richters, der Angeklagte sei ein ansonsten unbescholtener Mann. Mit dieser Argumentation ließe sich bei jedem Mörder Milde rechtfertigen. Offensichtlich werden Täter in Nadelstreifen bevorzugt. In der kommenden Woche muss sich Manafort für seine Kooperation mit den Russen verantworten. Ein Schuldeingeständnis liegt bereits vor. Nun geht es um das Strafmaß. Wenn die Zeichen nicht trügen, wird er nicht noch einmal mit so viel unverdienter Milde davonkommen.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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