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  • 16.08.2005 – 20:33

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kirchhof

    Stuttgart (ots) - Der ehemalige Verfassungsrichter, zweifellos ein Denker von hohen Graden, ist kein Parteimann, er hat keine Lobby. Aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaften mitten hinein in die Ebenen kleinteiligen Taktierens, wo statt der reinen Lehre politische Tauschgeschäfte und ideologische Eitelkeiten regieren: Das bedarf einer völlig anderen Weltsicht, als sie der Gelehrte aus Karlsruhe gewohnt ist. Gewiss, ...

  • 15.08.2005 – 19:44

    Stuttgarter Nachrichten: zu Gaza/Abzug

    Stuttgart (ots) - Keine Frage, Scharon zeigt am Ende seiner politischen Karriere beachtlichen Mut, den man von ihm kaum erwartet hat. Im Nahen Osten geht es, wenn auch ganz langsam, wieder voran. Und die Palästinenser haben nach vielen leidvollen Jahren Grund zu Freude. Allerdings wird es noch lange dauern, bis im Gazastreifen eine taugliche Infrastruktur geschaffen ist. Wohlgemerkt: Es ist nur ein erster, kleiner ...

  • 14.08.2005 – 18:42

    Stuttgarter Nachrichten: zu Flugzeugabsturz:

    Stuttgart (ots) - Doch in die unüberschaubar große Zahl von Fluggesellschaften mischen sich offensichtlich auch schwarze Schafe, die es mit der Sicherheit nicht so genau nehmen. Die abgestürzte zyprische Chartermaschine soll trotz einer defekten Klimaanlage gestartet sein – ein Vorwurf, der noch gestern Brüssel auf den Plan gerufen hat. Die Äußerung des Verkehrskommissars Jacques Barrot, in der gesamten EU ...

  • 12.08.2005 – 18:51

    Stuttgarter Nachrichten: Merkel/Stoiber

    Stuttgart (ots) - Am Donnerstag war Merkel in schwieriger Mission unterwegs – zur Schadenbegrenzung im ZDF. Um es vorwegzunehmen: Sie hat ihre Sache gut gemacht. Oder genauer: So gut es eben geht. Wenn in einer Wahlkampagne beinahe alles aus dem Ruder läuft und die Moderatorin von der ersten bis zur letzten Minute nur Pannen abfragt – abfragen muss –, dann darf man schon zufrieden sein, wenn am Ende ein solider ...

  • 11.08.2005 – 19:42

    Stuttgarter Nachrichten: zu Stoiber:

    Stuttgart (ots) - Der CSU-Chef selbst kanzelt die Wähler im Osten ab, lässt sich dazu hinreißen, ihnen indirekt Undankbarkeit vorzuwerfen, und macht sich in Bierzeltlaune auch noch über ihre politische Intelligenz lustig. Ist es eigentlich zu glauben? Wenn am Ende abgerechnet wird und es fehlen ein paar entscheidende Prozentpunkte: Hier würde man bei der Ursachenforschung fündig. Hier und bei der ...

  • 11.08.2005 – 14:36

    Stuttgarter Nachrichten: Geis: Zynismus der Geschichte

    Stuttgart (ots) - Der CSU-Innenexperte Norbert Geis kommentierte Stoibers umstrittene Äußerungen zu den ostdeutschen Wählern in den Stuttgarter Nachrichten (Freitag): „Es wäre ein Zynismus der Geschichte, wenn die Unzufriedenen, die zu Recht mit ihrer Situation hadern, nun jene wählten, die diese Unzufriedenheit verursacht haben oder noch verschärfen werden.“ ots-Originaltext: Stuttgarter ...

  • 10.08.2005 – 20:04

    Stuttgarter Nachrichten: zu CDU/CSU

    Stuttgart (ots) - Es ist nicht besonders schwer, die überschaubaren Ergebnisse des Strategiegipfels von CDU und CSU zu bemäkeln. Natürlich laufen die Verabredungen darauf hinaus, künftig eher von eigenen Positionen abzulenken und stattdessen mehr über die unbefriedigende Bilanz der rot-grünen Regierung zu reden. Das kann man als kleinmütig diskreditieren. Man kann dies aber auch als durchaus sinnvollen Akt eines ...

  • 09.08.2005 – 19:22

    Stuttgarter Nachrichten: zu Neuwahlen:

    Stuttgart (ots) - Natürlich ist noch keine Entscheidung gefallen. Natürlich ziehen sich die Richter jetzt erst einmal, wie es so schön heißt, zur Beratung zurück. Die Signale, die die Verfassungshüter gestern aussandten, waren freilich eindeutig: Das Bundesverfassungsgericht wird die Neuwahl am 18. September aller Voraussicht nach nicht verhindern. Bereits in ein oder zwei Wochen werden wir es genau wissen. Das ...

  • 04.08.2005 – 20:19

    Stuttgarter Nachrichten: „Stuttgarter Nachrichten“ zu Schönbohm

    Stuttgart (ots) - Eine nachweisbare Schuld der Nachbarn gibt es nicht, jedenfalls keine, die gerichtsverwertbar wäre. Erst recht gilt das für die vielen Menschen irgendwo in Osten, die Sabine H. gar nicht kannten. Sie haben mit dem Kriminalfall überhaupt nichts zu tun. Doch gibt es noch eine andere, tiefer liegende Wahrheit. Seit Jahren kommen aus Ostdeutschland ...

  • 04.08.2005 – 20:17

    Stuttgarter Nachrichten: Lydia Schrempp bleibt bei DaimlerChrysler

    Stuttgart (ots) - Stuttgart – Lydia Schrempp, die Ehefrau und Leiterin des Hauptsekretariats von DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp, wird nach dem Ausscheiden ihres Ehemanns weiter im Konzern arbeiten. Nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitagausgabe) wird sie aber nicht in ihrer heutigen Funktion bleiben, wenn Chrysler- Chef Dieter Zetsche zum ...

  • 03.08.2005 – 17:28

    Stuttgarter Nachrichten: Kommunikationsforscher: Merkel ist eine absolute Katastrophe für sich „Ihre Unterlegenheit wird von eigenen Anhängern bereits akzeptiert“

    Stuttgart/Berlin (ots) - Der Kommunikationsberater Klaus Kocks nennt die Inszenierung des bevorstehenden Fernseh-Duells zwischen dem Kanzler Schröder und der Kandidatin Merkel „ein Vorspiel mit unterschiedlicher Inszenierungs- Intelligenz“. Der Medienkanzler trumpfe immer dann auf, wenn er „aus dem Bauch, ...

  • 02.08.2005 – 19:14

    Stuttgarter Nachrichten: TV-Duell

    Stuttgart (ots) - Wie der Kompromiss letztlich aussehen wird, auf den sich Merkel und Schröder heute verständigen wollen, ist gar nicht mehr so wichtig. Ob zwei kürzere oder ein längeres TV-Duell – Angela Merkel war zu defensiv, und die SPD schlachtete dies aus. Die Kandidatin hat wohl zu sehr auf ihre Wahlkampfstrategen gehört, die vor allem darum bemüht sind, Risiken zu vermeiden. Inzwischen dürfte sie begriffen haben, dass man dem Wahlsieg nicht dadurch näher ...

  • 01.08.2005 – 17:38

    Stuttgarter Nachrichten: Maas: Doppelkandidatur unglaubwürdig - Ströbele: Lafontaine überzieht

    Stuttgart (ots) - Berlin – Saarlands SPD-Chef Heiko Maas kritisiert die Doppelkandidatur Lafontaines für das Linksbündnis auf der nordrhein- westfälischen Landesliste und im Wahlkreis Saarbrücken. Dies sei laut Bundeswahlgesetz zwar möglich, habe aber „mit Glaubwürdigkeit nichts mehr zu tun“, sagte Maas den Stuttgarter Nachrichten (Dienstag). „Lafontaines ...

  • 31.07.2005 – 20:17

    Stuttgarter Nachrichten: zu Beckstein/Terror:

    Stuttgart (ots) - Angesichts der Sorge vor eskalierendem Terror eskalieren die absurdesten politischen Gedankenspiele. Gerade erst hat das Verfassungsgericht das Abhören auf Verdacht verboten, da schlägt ein Minister Einsperren auf Verdacht vor. Den Terror wird er so nicht stoppen. Aber unserer freiheitlichen Grundordnung die Luft nehmen – das könnte gelingen. Wenn man ihn lässt. ots-Originaltext: Stuttgarter ...

  • 29.07.2005 – 19:37

    Stuttgarter Nachrichten: Daimler/Mercedes

    Stuttgart (ots) - Es zeichnet einen Manager aus, eine Aufgabe, die er anpackt, erfolgreich zu Ende zu bringen. Cordes hat die wichtigste Aufgabe, die der Konzern zu vergeben hat, gerade erst angepackt. Wenn er nun womöglich die Brocken hinwirft, bedeutet Mercedes für ihn nur eine Karriereleiter, die er wegstößt. Sein Rivale Dieter Zetsche hat dagegen bei Chrysler das Feld bereits bestellt. Für Zetsche war die Zeit ...

  • 27.07.2005 – 19:08

    Stuttgarter Nachrichten: zu Oettinger:

    Stuttgart (ots) - Oettingers schwache erste 100 Tage sind nicht wirklich beunruhigend, solange sie nur der aktuellen Situation geschuldet sind. Problematisch würde es allerdings dann, wenn diese Schwäche Vorboten eines politischen Naturells wären. Das heißt, wenn jene politischen Weggefährten Recht behielten, die ihn so charakterisieren: Er segelt das Schiff am besten bei Sonnenschein und maximal Windstärke vier. ...

  • 26.07.2005 – 18:59

    Stuttgarter Nachrichten: zu Lebensversicherungen:

    Stuttgart (ots) - Wer hofft, am Ende eines Vertrags mehr ausbezahlt zu bekommen, dürfte enttäuscht werden. Das, was Unternehmen an einer Stelle vielleicht mehr ausweisen müssen, werden sie an anderer Stelle einsparen. Den Spielraum lassen die Richter. Das ist sinnvoll. Müssten alle stillen Reserven aufgedeckt und verteilt werden, würden die Überschüsse der Versicherungen weit mehr als bisher schwanken. Das ...