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05.11.2018 – 14:49

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf

BPOLI LUD: Auf dem Weg zur Schwarzarbeit

Görlitz (ots)

Auf dem Weg zur Schwarzarbeit sind am vergangenen Wochenende eine ukrainische Frau und acht ukrainische Männer von der Bundespolizei kontrolliert und später nach Polen zurückgeschoben worden.

Während die 45-jährige Ukrainerin als Pflegekraft im Raum Koblenz arbeiten wollte, hatten fünf ihrer Landsleute (29 bis 48 Jahre alt) Bauarbeiten im Raum Rostock ins Auge gefasst.

Die anderen drei mutmaßlichen Schwarzarbeiter (36, 39, 39) wollten offenbar nach Erfurt bzw. nach Kiel reisen, um dort ohne Genehmigung einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Bei ihnen waren in zwei Fällen litauische Identitätskarten und in einem Fall eine rumänische Identitätskarte gefunden worden. Mit den falschen Dokumenten wollten sich die Verdächtigen als EU-Bürger ungehinderten Zugang zum Arbeitsmarkt verschaffen.

Im Zuge der vollzogenen Zurückschiebungen sind zweijährige Einreise- und Aufenthaltsverbote angeordnet worden. Im Falle der falschen Litauer und des falschen Rumänen erstrecken sich diese Verbote sogar auf vier Jahre.

Einem zehnten Ukrainer (32), der in Polen angetroffen und überprüft wurde, konnte nachgewiesen werden, dass er bereits in Deutschland ohne Genehmigung gearbeitet hatte. So wurde auch er wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Michael Engler
Telefon: 0 35 81 - 3 62 67 21
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_pir

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, übermittelt durch news aktuell

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