Bundespolizeiinspektion Hamburg
BPOL-HH: Körperverletzung in fahrender S-Bahn durch Schlagen und Würgen - Festnahme durch Bundespolizei
Hamburg (ots)
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 21.03.2026 gegen 13:22 Uhr in einer fahrenden S-Bahn der Linie S3 (Strecke Elbgaustraße - Altona) zu einer Kopfverletzung gekommen sein. Demnach soll ein 38-jähriger polnischer Staatsangehöriger einen 29-jährigen polnischen Staatsangehörigen nach verbalen Streitigkeiten zunächst mit Faustschlägen gegen das Gesicht attackiert haben. Durch die Angriffe soll der Geschädigte zu Boden gestürzt sein. Am Boden soll der Tatverdächtige den Geschädigten anschließend kurzzeitig am Hals gewürgt haben.
Ein aufmerksamer Zeuge (Alter: 42 Jahre), der sich mit seinen zwei Kindern ebenfalls in der betroffenen S-Bahn befand, meldete den Sachverhalt an den Polizeinotruf und stellte sich im weiteren Polizeieinsatz als Zeuge zur Verfügung.
Umgehend eingesetzte Bundespolizisten erreichten die S-Bahn beim Halt des Zuges im Bahnhof Altona und konnten den meldenden Zeugen antreffen. Er bestätigte den oben geschilderten Tatablauf. Somit ermöglichte er die Strafverfolgung durch die Bundespolizei und zeigte eine vorbildliche Zivilcourage, indem er durch das Wählen des Notrufes half und sich dabei selbst nicht gefährdete.
Sowohl der Geschädigte als auch der Beschuldigte konnten in der betroffenen S-Bahn festgestellt und auf den Bahnsteig geführt werden.
Der Geschädigte hatte sichtbare und blutende Abschürfungen an der rechten Hand und im Gesicht. Er stand unter dem Eindruck des Geschehens, weinte während der Maßnahmen der Bundespolizei und konnte keine Angaben zum Sachverhalt machen. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung versorgte die Verletzungen vor Ort. Eine Mitnahme in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der alkoholisierte Beschuldigte wollte sich zum Tatvorwurf nicht äußern. Er musste nach Durchführung der bundespolizeilichen Maßnahmen mit einem Platzverweis entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts der "Körperverletzung" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Hamburg, übermittelt durch news aktuell