Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland
POL-OL: Umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen wegen gewerbsmäßigem Betruges - Schadenshöhe über 500.000 Euro - 15 Durchsuchungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - Sechs Tatverdächtige ermittelt
Oldenburg (ots)
Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta und Oldenburg-Stadt/Ammerland führte am Mittwoch, 27. Mai 2026, Durchsuchungen an den Wohnorten und Arbeitsstätten bei mehreren Tatverdächtigen durch.
Das Verfahren richtet sich gegen sechs Männer, im Alter zwischen 23 und 37 Jahren. Diese stehen im Verdacht gewerbsmäßig illegalen Handel mit gefälschten CO2-Zertifikaten betrieben zu haben. Der dabei entstandene Schaden wird aktuell auf mehr als eine halbe Million Euro beziffert.
Bei den Durchsuchungen in Barßel, Börger, Münster, Oldenburg, Rastede, Wiefelstede, Wilhelmshaven und Wuppertal unter Federführung der Staatsanwaltschaft Osnabrück - Zentralstelle Internet- und Computerkriminalität (Cybercrime) und der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland kamen über 40 Polizist*innen der Polizeiinspektionen Cloppenburg/Vechta, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden, Oldenburg-Stadt/Ammerland und der Kriminalpolizei Münster und Wuppertal zum Einsatz.
Hierbei wurden 15 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, die das Amtsgericht Osnabrück auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erlassen hat.
Bei der Durchsuchung wurden zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt, die nun durch die Polizei ausgewertet werden. Die Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Weitere Informationen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gegeben werden. Die Ermittlungen dauern an.
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