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22.08.2019 – 14:29

Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Gefährliches Spiel am Bahnsteig

BPOL-KS: Gefährliches Spiel am Bahnsteig
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Wetzlar (Lahn-Dill-Kreis) (ots)

Der Achtungspfiff eines vorbeifahrenden Zuges machte gestern Abend, gegen 18.30 Uhr, den Fahrdienstleiter im Bahnhof Wetzlar auf das gefährliche Spiel von fünf Jugendlichen aufmerksam.

Weil die Sprösslinge aus Wetzlar, Greifenstein, Dillenburg und Aßlar, im Alter zwischen 13 und 16 Jahren, sich unmittelbar an der Bahnsteigkante aufhielten, forderte der Bahnmitarbeiter die Gruppe auf, den Gefahrenbereich sofort zu verlassen und von der Bahnsteigkante zurückzutreten. Zögerlich kamen sie dem nach.

Einsicht hielt nicht lange an

Weniger später musste der Bahnmitarbeiter erneut aktiv werden. Er beobachte zwei Jugendliche, die an der Bahnsteigkannte saßen und ihre Beine in den Gleisbereich baumeln ließen. Der erneuten Aufforderung des Fahrdienstleiters, den Gleisbereich zu verlassen, kamen beide nach.

13-Jährige kletterte trotz aller Warnungen in das Gleis

Eine sofortige Gleissperrung war schließlich erforderlich, als eine 13-Jährige aus Wetzlar in dem Gleis an Bahnsteig 7 stand. Verletzt wurde zum Glück niemand. Drei nachfolgende Züge erhielten wegen der Sperrung insgesamt 37 Minuten Verspätung.

Kollegen der Polizei Wetzlar stellten die Identität der Teenager fest. Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen belehrten die Jugendlichen und erteilten den Betroffenen einen Platzverweis. Die Eltern der Schüler wurden verständigt.

Hinweis der Bundespolizei:

Solch ein Verhalten ist absolut lebensgefährlich! Die Gefahr von durchfahrenden Zügen erfasst und getötet zu werden, ist sehr groß. Zumal Jugendliche durch das Hantieren mit dem Smartphone abgelenkt sind und so ankommende Züge äußerst spät bemerken. Der Bremsweg eines Zuges ist bis zu 1000 Meter lang. Lokführer, die Personen in den Gleisen beobachten, können trotz Schnellbremsung, meistens nicht rechtzeitig anhalten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0175/90 28 384
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz

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