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11.05.2021 – 11:13

Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (655) Vorsicht Betrüger - Falsche Polizeibeamte am Telefon

Nürnberg/Westmittelfranken (ots)

Seit gestern (10.05.2021) gehen wieder vermehrt Mitteilungen über Betrugsversuche am Telefon bei der mittelfränkischen Polizei ein. Die Täter geben sich dabei wie in der bekannten Betrugsmasche als Polizeibeamte aus und versuchen so an das Geld meist lebensälterer Geschädigter zu kommen. Solche falschen Polizeibeamten meldeten sich am gestrigen Montag bei 12 verschiedenen Personen allein im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und versuchten den Angerufenen glaubhaft zu machen, dass sie aus sicherer Quelle wüssten, dass bei ihnen ein Einbruch bevorstehen würde. Sicherheitshalber sollen sie deshalb ihre Wertsachen einem vermeintlichen Polizeibeamten übergeben. Zum Glück reagierten alle Angerufenen besonnen und beendeten das Gespräch, ohne dass ein Schaden entstanden ist.

Auch bei einigen Anrufen im Stadtgebiet Nürnberg, in Schwabach und Herzogenaurach hatten die Täter keinen Erfolg.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt daher aktuell vor Straftätern, die das vorhandene Vertrauen der Bürger in die Polizei für ihre Betrügereien ausnutzen.

Die Betrugsmasche selbst wird in einem kurzen Videoclip der Polizeipuppenbühne erklärt: https://fb.watch/1ZK3hM3Ygi

Damit solche Betrüger keinen Erfolg haben, gibt die Polizei folgende Verhaltenstipps:

   - Sprechen Sie mit Angehörigen über Gefahren durch betrügerische 
     Telefonanrufe. 
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf. 
   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder nach 
     ihren Vermögensverhältnissen ausfragen. 
   - Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten. 
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen 
     Verhältnissen preis. 
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an unbekannte Personen. 
   - Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres 
     Telefonanbieters zum Sperren unliebsamer Anrufe (z.B. 
     Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland). 
   - Wenn Ihre Telefonnummer nicht in öffentlichen Verzeichnissen 
     stehen soll (z.B. dem Telefonbuch), dann lassen Sie die Nummer 
     dort löschen. 
   - Seien Sie aufmerksam, wenn in Ihrer Nachbarschaft ältere 
     Menschen leben. Sprechen Sie mit ihnen über dieses Phänomen. 
   - Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie 
     sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen, 
     wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. 

Rainer Seebauer / tb

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
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D-90443 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

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Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h

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