Polizeiinspektion Stade

POL-STD: Beim Unkrautabbrennen Holzunterstand in Brand geraten - schneller Einsatz der Feuerwehr kann Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus verhindern, Polizei warnt vor Gewinnversprechungsmasche

Flammen kommen dem Haus nah
Flammen kommen dem Haus nah

Stade (ots) - 1. Beim Unkrautabbrennen Holzunterstand in Brand geraten - schneller Einsatz der Feuerwehr kann Übergreifen der Flammen auf Wohnhaus verhindern

Am heutigen Dienstagvormittag wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Feuer auf einem Grundstück in der Hamburger Chaussee in Buxtehude-Ovelgönne gemeldet.

Die Einsatzkräfte konnten schon während der Anfahrt eine große dunkle Rauchsäule an der B 73 von weitem erkennen.

Als die Kräfte am Brandort eintrafen schlugen bereits helle Flammen aus einem Holzunterstand hinter einem dortigen Wohnhaus.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute der Ortswehren Ovelgönne-Ketzendorf, Immenbeck und beider Züge der Ortswehr Buxtehude konnte ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus verhindert werden, es gingen durch die enorme Hitzeentwicklung nur drei Scheiben zu Bruch.

Verletzt wurde bei der Feuer niemand.

Nach eigenen Angaben hatte der 81-jährige Hauseigentümer mit einem Gasbrenner Unkraut entfernt und dabei war der Unterstand in Brand geraten.

Der Sachschaden wird auf über 1.000 Euro geschätzt.

Polizei und Feuerwehr warnen aufgrund dieses Falles nochmals davor in der derzeitigen anhaltenden Wetterlage mit offenem Feuer zu hantieren. Es besteht eine latente hohe Brandgefahr und die Feuer können sich auf den trockenen Flächen schnell und unkontrolliert ausbreiten.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

2. Polizei warnt vor derzeitiger Gewinnversprechungsmasche - Betrüger wollen an Geld kommen

Die Ermittler des Kriminal- und Ermittlungsdienstes des Buxtehuder Polizeikommissariats warnen vor einer derzeitigen Betrugsmasche, die in der letzten Zeit hier hochgekommen ist.

Hierzu werden Bürgerinnen und Bürger angerufen und ihnen ein Gewinn in großer Höhe angekündigt.

Um an die Auszahlung zu gelangen, sollen die Angerufenen dann eine Summe von ein Prozent der Gewinnsumme auf ein angegebenes Konto überweisen.

So wurde zuletzt so einer 71-jährigen Horneburgerin ein Gewinn von 186.000 Euro versprochen. Unter der Hamburger Rückrufnummer meldete sich dann eine Frau Meyer von der Hauptzentrale der Sparkassen in Nürnberg.

Die Zentrale ist nach Recherchen der Polizei aber nicht existent und auch bei der Frau Meyer oder bei einem als Rechtsanwalt genannten Dr. Koch dürfte es in diesem Fall nur um Scheinpersonalien handeln mit dem Zweck, die Angerufenen dazu zu bewegen, Geld zu überweisen.

Eine Gewinnauszahlung erfolgte bisher in keinem Fall.

Bei der Polizei laufen nun die Ermittlungen wegen Betruges.

Sollten weitere Geschädigte bereits auf diese Masche hereingefallen sein, bittet die Polizei dieses bei der jeweilig zuständigen örtlichen Dienststelle zur Anzeige zu bringen.

Rückfragen bitte an:

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Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de

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