Polizeipräsidium Frankfurt am Main
POL-F: 260617- 0768 Frankfurt- Bergen-Enkheim: Schockanrufer erbeutet hochwertiges Stehlgut
Frankfurt (ots)
(ma) Am Dienstagabend (16. Juni 2026) nutzte ein Betrüger den Schockmoment und gaukelte als falscher Polizeibeamter einer 82- Jährigen einen angeblichen Unfall vor. Er erbeutete dadurch Gold und Silber. Die Polizei warnt vor dieser Methode.
Gegen 19:55 Uhr kontaktierte der falsche Polizeibeamte die 82- jährige Frau telefonisch. Er behauptete, dass die Tochter einen tödlichen Unfall verursacht hätte und nur gegen "Kaution" freikomme. Kurz darauf erschien der falsche Polizeibeamte vor der Wohnanschrift im Bereich des Heinrich- Bingemer-Wegs und nahm Schmuck und Besteck der überrumpelten Frau entgegen.
Anschließend flüchtete der Betrüger in einem schwarzen Kleinwagen mit Frankfurter Kennzeichen in unbekannte Richtung.
HINWEIS:
Schützen Sie sich vor der Betrugsmasche "Schockanruf / Falsche Polizeibeamte"
Die Betrugsmasche ist perfide und gezielt darauf ausgerichtet, insbesondere ältere Menschen zu täuschen, um an ihr Erspartes zu gelangen. Die Täter arbeiten mit Schockmomenten, bauen vermeintliches Vertrauen auf und nutzen gezielt die Angst ihrer Opfer.
Damit Sie nicht Opfer eines solchen Betrugs werden, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:
- Misstrauen ist der beste Schutz:
Die Polizei und / oder die Justiz wird Sie niemals telefonisch auffordern, Geld oder Wertsachen zu übergeben. In Deutschland gibt es keine Kautionshinterlegung! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch wenn die Anrufer behaupten, es handle sich um eine dringende Gefahrensituation.
- Prüfen Sie die Identität: Geben Sie niemals persönliche Daten,
Bankinformationen oder Informationen über Ihre
Vermögensverhältnisse am Telefon preis. Legen Sie selbstständig
auf und rufen Sie die 110 an, wenn Sie unsicher sind. Wählen Sie
die Nummer selbst und nutzen Sie nicht die Rückruftaste, um
sicherzustellen, dass Sie tatsächlich die Polizei erreichen.
Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihre Gesprächspartner auflegen.- Keine Übergabe von Wertsachen:
Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an Unbekannte - auch nicht, wenn diese sich als Polizeibeamte oder Mitarbeiter der Justiz ausgeben.
Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen:
Ziehen Sie Verwandte, Nachbarn oder Freunde hinzu, wenn Sie Zweifel haben. Lassen Sie sich von ihnen beraten, bevor Sie auf die Forderungen der Anrufer eingehen.
- Schützen Sie Ihre Mitmenschen:
Sprechen Sie insbesondere mit älteren Familienmitgliedern und Bekannten über diese Betrugsmasche, damit sie ebenfalls gewarnt sind. Wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten oder Opfer eines solchen Betrugs geworden sind, informieren Sie umgehend die Polizei.
Gemeinsam können wir verhindern, dass weitere Menschen durch diese hinterlistige Masche geschädigt werden.
Rückfragen bitte an:
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Pressestelle
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Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
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