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05.06.2020 – 14:20

Polizei Bremen

POL-HB: Nr.: 0343 --Widerstand bei Polizeikontrolle--

Bremen (ots)

   - 
Ort: 	Bremen-Mitte, Schlachte
Zeit: 	04.06.2020, 21:50 Uhr 

Am Donnerstagabend störte ein 27-Jähriger zunächst eine polizeiliche Maßnahme und beleidigte die Einsatzkräfte. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung griff er die Polizisten an, schlug um sich und bespuckte sie.

Die alarmierten Einsatzkräfte waren gegen 21:50 Uhr zur Schlachte gerufen worden, weil kurz zuvor an der Weserpromenade eine Frau sexuell belästigt worden sein sollte. Offenbar war diese von einem Mann, der von einem zweiten Mann begleitet wurde, umarmt und festgehalten worden. Zwei Zeugen kamen ihr zur Hilfe, alarmierten die Polizei und gaben eine genaue Personenbeschreibung ab. Einer der Helfer ging den mutmaßlichen Tätern nach. Im Rahmen der Fahndung wurden zwei Männer an der Schlachte gestellt, die von den Zeugen beschrieben wurden. Als die Polizisten dann die beiden Männer kontrollieren wollten, zeigte sich einer der beiden unkooperativ und holte im weiteren Verlauf zum Schlag aus. Die Einsatzkräfte reagierten darauf und fixierten den Mann, um sich vor den Schlägen zu schützen. Sie brachten ihn danach zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen zu einer Polizeiwache. Die weiteren Ermittlungen wegen sexueller Nötigung dauern an.

Währenddessen mischte sich ein 27-Jähriger, der in einem Lokal gesessen hatte, aggressiv ein. Da die beiden Tatverdächtigen der sexuellen Nötigung schwarze Hautfarbe haben, beschimpfte der 27-Jährige die Einsatzkräfte mit dem Hinweis auf den bei einem Polizeieinsatz zu Tode gekommenen US-Amerikaner George Floyd als Nazis und Rassisten. Mehrere Versuche, beruhigend auf den 27-Jährigen einzuwirken scheiterten. Auch eine Identitätsfeststellung verweigerte er und beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte mehrfach. Als er daraufhin zur Wache gebracht werden sollte attackierte er die Polizisten und spuckte sie an, so dass er auf dem Boden fixiert und ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt werden musste. Ihn erwartet jetzt ein Verfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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