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Polizeidirektion Kiel

POL-KI: 250522.1 Kiel: Medieneinladung - Hupf-Übergabe - Zuwendung für zwei verletzte Einsatzkräfte

Kiel (ots)

Am 27. Mai 2026 wird Andreas Breitner in seiner Funktion als Vorsitzender des Hilfs- und Unterstützungsfonds einer Polizeibeamtin und einem Polizeibeamten eine Zuwendung übergeben.

Am Morgen des 17. November 2024 erscheint eine mit zwei Messern bewaffnete Person an der Dienststelle der Kriminalpolizei Kiel und droht damit, sich selbst oder andere Menschen zu töten. Mehrere Beamtinnen und Beamte eilen herbei und versuchen, die Person zu beruhigen. Gleichzeitig wird sie mehrfach aufgefordert, die Messer niederzulegen. Dieser Aufforderung kommt die Person jedoch nicht nach, sondern greift stattdessen die Beamtin W. an. Daraufhin kommt es zum Schusswaffengebrauch gegen die angreifende Person, die durch einen Schuss am Fuß verletzt wird. Tragischerweise wird dabei auch die Beamtin lebensgefährlich am Oberschenkel getroffen. Kolleginnen und Kollegen versorgen die verletzte Beamtin noch vor Ort, anschließend wird sie umgehend in einem Krankenhaus notoperiert. In der Folge ist sie über ein Jahr lang gar nicht beziehungsweise nur eingeschränkt dienstfähig. Es schließen sich zwei weitere Operationen sowie langwierige Rehabilitationsmaßnahmen an. Die 31-jährige Beamtin erhält gemeinsam mit ihrem Partner einen achttägigen Aufenthalt auf der Insel Rügen.

Am 14. September 2025 nach 22 Uhr wird Kristof E. gemeinsam mit einem weiteren Kollegen zu einer Einrichtung für Wohnungslose entsandt. Dort soll ein Randalierer, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, Gegenstände zerstört haben. Die Person ist als gewalttätig bekannt und führt ein Messer mit sich. Ein Diensthund und weitere Streifenwagen werden hinzugezogen. Die Polizeibeamten treffen die Person schreiend und blutverschmiert im Bett an, die sich wild hin- und herbewegt. Trotz Aufforderung und Pfefferspray bleibt sie unbeeindruckt und bedroht die Einsatzkräfte. Schließlich wird sie körperlich fixiert und leistet starken Widerstand und tritt und schlägt auf die Einsatzkräfte ein. Dabei wird Polizeihauptmeister E. erheblich verletzt und erleidet eine Fraktur des Mittelhandknochens. Er muss operiert werden. Der 37-jährige Beamte war danach vier Monate dienstunfähig. Er erhält nun vom Hilfs- und Unterstützungsfonds für sich und seine Familie einen achttägigen Aufenthalt auf der Insel Usedom.

Interessierte Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zur Übergabe eingeladen, die am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 9 Uhr in den Räumlichkeiten des 4. Polizeireviers Kiel, Werftstraße 217 Kiel, 24143 Kiel. Um eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0173/20 95 139 wird ausdrücklich gebeten.

Rückfragen bitte an:

Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V. Karl-Hermann Rehr 0173 / 209 51 39

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

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