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Polizeiinspektion Sankt Ingbert

POL-IGB: Verkehrsunfalllagebild 2025 für die Mittelstadt St. Ingbert

St. Ingbert (ots)

Verkehrsunfalllagebild 2025 für die Mittelstadt St. Ingbert Ergänzende Hinweise / Bemerkungen:

1. Ein ausschließlich jahresbezogener Vergleich der Unfalldaten lässt vor dem Hintergrund im Landes- und Bundesvergleich statistisch kleiner Unfallzahlen eine nur sehr bedingt fundierte Aussage zum aktuellen Stand der Verkehrssicherheit im Bereich der Mittelstadt St. Ingbert zu.

2. Glücklicherweise wurden im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen (und deren Folgen) keine Personen tödlich verletzt. In 2022 und 2023 verloren im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion St. Ingbert bedauerlicherweise jeweils eine Person und 2024 drei Personen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben (2021 und 2020 keine getötete Person).

3. Insgesamt waren im Jahr 2025 1450 Verkehrsunfälle in St. Ingbert zu verzeichnen und damit mit 173 rund 13,55 % mehr als in 2024. Aufgrund des recht geringen Wertes könnte man die Gesamtunfallzahlen in St. Ingbert also als leicht zunehmend bezeichnen.

4. Im Bereich der Polizeiinspektion St. Ingbert sind bei 139 Unfällen (im Vorjahr 120), 191 (Vorjahr: 166) Personen verunglückt. Die Zahl der Schwerverletzten ist mit 25 annähernd gleich geblieben (Vorjahr 26). Die Anzahl der Leichtverletzten ist von 137 in 2024 auf 166 um 21,17 % gestiegen.

5. Die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss und Drogen ist glücklicherweise um 23,53 % von 34 auf 26 gefallen.

6. Im Jahre 2024 liegt die Gruppen der 55-64-Jährigen zusammen mit den 25-34-Jährigen mit jeweils 28 der mit Personenschaden verursachten Verkehrsunfälle an der Spitze. Gefolgt von der Altersgruppe der 45-54-Jährigen mit 19 Verkehrsunfällen.

7. Wie auch in den vergangenen Jahren liegen die häufigsten Unfallursachen in den Teilbereichen: Ungenügender Sicherheitsabstand, Geschwindigkeit, Vorfahrt, sowie Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren.

8. Im Inspektionsbereich St. Ingbert kam es zu 391 Unfallfluchten (2024: 316), wovon 121 geklärt werden konnten (2024: 114).

9. Die durchgeführte Analyse der polizeilichen Verkehrsunfalldaten werden jährlich zentral für das gesamte Saarland in der Landespolizeidirektion durchgeführt.

Eine abschließende Betrachtung durch die Örtliche Verkehrsunfallkommission kann erst dann erfolgen, wenn die tatsächliche Auswertung der unfallstatistischen, ortsbezogenen Daten vorliegt. Gleichwohl befinden sich die Straßenverkehrsbehörde der Mittelstadt und die Polizeiinspektion St. Ingbert unabhängig von verkehrsstatistischen Erfassungen in einem stetigen Austausch um potentielle Auffälligkeiten im öffentlichen Verkehrsraum frühzeitig zu erkennen und etwaigen Gefahrensituationen entgegenzuwirken.

Es muss davon ausgegangen werden, dass sich zwei Verkehrsunfallhäufungspunkte der Vorjahre im innerstädtischen Bereich durch die neue Verkehrsführung in der Kohlenstraße erledigt haben dürften. So kam es an der Einmündung Ludwigstraße / Kohlenstraße / Josefstaler Straße zu einer Anhäufung von Verkehrsunfällen zwischen Linksabbiegern aus der Ludwigstraße in die Kohlenstraße und dem dort querenden Fußgängerverkehr. Ebenso wurden an der Kreuzung St. Barbara Straße / Rickertstraße / Kohlenstraße Konflikte zwischen dem Verkehr aus der St. Barbara Straße und dem Linksabbiegerverkehr aus der Rickertstraße verzeichnet.

Diese Verkehrs-Konflikt-Beziehungen gibt es durch die neue Verkehrsführung nun nicht mehr oder sie wurde durch neue Regelungen der Fahrbeziehungen der Lichtzeichenanlagenschaltungen entschärft.

Durch die neuen Verkehrsführungen und der Gegenläufigkeit der Kohlenstraße konnte bislang KEINE Häufung von Verkehrsunfällen oder ein erhöhtes Konfliktpotential festgestellt werden.

i.A.

Torsten Towae

Erster Polizeihauptkommissar Leiter der Polizeiinspektion St. Ingbert

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