POL-PPMZ: ROADPOL Safety Days: Polizeipräsidium Mainz nimmt Fußgänger und E-Scooter-Fahrende in den Fokus
Mainz (ots)
Das Polizeipräsidium Mainz beteiligt sich auch in diesem Jahr an den europaweiten "ROADPOL Safety Days". Während der Aktionswoche von Mittwoch bis Dienstag (16. bis 22. September 2026) führt die Polizei verstärkte Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen im gesamten Dienstgebiet durch. Neben der Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern setzt das Polizeipräsidium Mainz in diesem Jahr insbesondere im Stadtgebiet Mainz einen weiteren zentralen Schwerpunkt auf das Thema E-Scooter (Elektrokleinstfahrzeuge).
Rücksicht auf die Schwächsten im Straßenverkehr
Fußgänger gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern und verfügen über keinerlei Schutzsysteme. Die Beamtinnen und Beamten kontrollieren deshalb verstärkt an sensiblen Bereichen wie Schulwegen, Fußgängerüberwegen, Kreuzungen und Haltestellen. Ziel ist es, sowohl Autofahrer als auch Fußgänger für mehr Rücksichtnahme zu sensibilisieren. "Im Straßenverkehr geht es vor allem darum, selbst aufmerksam zu sein, sich regelkonform zu verhalten, aber durch die eigene Aufmerksamkeit auch das mögliche Fehlverhalten anderer rechtzeitig zu erkennen. Darüber hinaus ist es auch wichtig wahrgenommen zu werden. Gerade bei Dunkelheit oder schlechter Sicht kann reflektierende Kleidung lebensrettend sein", betont Polizeisprecher Rinaldo Roberto.
Ein besonderer Tag innerhalb der Aktionswoche ist der 17. September: An diesem Tag verfolgt ROADPOL das europaweite Ziel, dass kein einziger Mensch bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.
Schwerpunktthema: E-Scooter - Regeln beachten, Unfälle vermeiden
Elektrokleinstfahrzeuge gehören mittlerweile fest zum Stadtbild in Mainz und Umgebung, führen aber im Alltag regelmäßig zu gefährlichen Situationen und Regelverstößen. Im Rahmen der "ROADPOL Safety Days" kontrolliert die Mainzer Polizei daher gezielt die Einhaltung der Vorschriften der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung (eKFV).
Die wichtigsten Regeln im Überblick:
Wo darf gefahren werden?
E-Scooter gehören auf Radwege und Radfahrstreifen. Fehlen diese, muss die Fahrbahn genutzt werden. Gehwege sind tabu!
Nur alleine unterwegs:
Die Mitnahme weiterer Personen ist verboten - E-Scooter sind nur für eine Person zugelassen.
Alkohol & Drogen:
Es gelten dieselben Promillegrenzen und Grenzwerte wie beim Autofahren. Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen wird streng geahndet.
Ablenkung & Alter:
Das Nutzen des Handys während der Fahrt ist untersagt (Ausnahme: Freisprecheinrichtung). Das Mindestalter beträgt 14 Jahre, die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.
Versicherung & Parken:
Ein gültiges Versicherungskennzeichen ist Pflicht. Beim Abstellen ist darauf zu achten, dass Fußgänger nicht behindert oder gefährdet werden.
Fehlverhalten wird konsequent geahndet:
Verstöße kosten Geld oder haben rechtliche Konsequenzen - beispielsweise 15 EUR für das Fahren auf dem Gehweg, 100 EUR für das Handy am Lenker oder ein Strafverfahren (Geld- oder Freiheitsstrafe) beim Fahren ohne Versicherungsschutz.
"Mit den Kontrollen möchten wir das Bewusstsein schärfen: E-Scooter sind vollwertige Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr. Wer Regeln einhält und Rücksicht nimmt, schützt sich und andere", ordnet Pressesprecher Roberto den Kontrollschwerpunkt ein.
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