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Polizeipräsidium Westpfalz

POL-PPWP: Polizeipräsident nimmt Stellung zur Sicherheitslage in Kaiserslautern

Kaiserslautern (ots)

"Mit großer Bestürzung und Trauer müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass trotz aller polizeilichen Anstrengungen und Maßnahmen der letzten Monate ein brutales Tötungsdelikt am helllichten Tag in unserer Innenstadt verübt wurde. Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Opfers, die einen geliebten Menschen verloren haben. Ein solches Verbrechen erschüttert uns alle und berührt die Grundfesten unseres Zusammenlebens sowie das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zutiefst." so Polizeipräsident Hans Kästner. "Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Ersthelferinnen und Ersthelfern, die in dieser Situation sofort und selbstlos gehandelt haben. Sie haben dem Opfer in einer ausweglos erscheinenden Lage beigestanden und damit Menschlichkeit und Zivilcourage bewiesen. Dafür verdienen sie unseren größten Respekt und Dank. Ebenso möchte ich den Einsatzkräften danken, die die Rettungsmaßnahmen unterstützten und den mutmaßlichen Täter in kürzester Zeit festgenommen haben."

Der Leiter des Polizeipräsidium Westpfalz erklärt: "Trotz verstärkter Streifenpräsenz, präventiver Maßnahmen, aber auch erfolgreichen Ermittlungsverfahren ist es nicht gelungen, diese schreckliche Tat zu verhindern. Das zeigt uns, dass absolute Sicherheit nicht garantiert werden kann - aber es darf uns nicht entmutigen."

Anlässlich seines Amtsantritts im Januar 2024 versprach Kästner, alle Anstrengungen zu unternehmen, das Sicherheitsbedürfnis der Menschen in Kaiserslautern und der Westpfalz positiv zu beeinflussen. Das Polizeipräsidium Westpfalz schnürte ein Maßnahmenpaket, welches insbesondere die Kaiserslauterer Innenstadt in den Fokus nimmt. Dieses mehrstufige Einsatz- und Ermittlungskonzept der Sicherheitsbehörde wird kontinuierlich geprüft, angepasst und weiterhin fortgeführt. Es umfasst die genaue Analyse der Ereignisse und Entwicklungen, Netzwerkarbeit und schließlich die beweissichere Strafverfolgung durch einen täterorientierten Ansatz. Die Polizei setzt dabei auf eine offene Präsenz, aber auch auf verdeckt agierende Einsatzkräfte.

"Wir werden in unserem Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nicht nachlassen. Die polizeiliche Präsenz in der Innenstadt wird weiter verstärkt, unsere Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und wir werden alle rechtlich und taktisch verfügbaren Mittel nutzen, um dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger Rechnung zu tragen.", so Hans Kästner.

Der Behördenleiter kündigte an, auch die Kontrollen im Öffentlichen Personennahverkehr zu intensivieren: "Die Einsatzkräfte werden nicht nur das Messertrageverbot in Bussen und Bahn in den Fokus nehmen, sondern es auch polizeibekannten Personen zunehmend "unangenehm" zu machen. Ein erklärtes Ziel ist es, die Tatgelegenheitsstrukturen zu beeinflussen, also die Bedingungen oder Umstände, die eine Begehung von Straftaten - insbesondere mit Messern - erschweren.

Unterstützung erhält die Polizei Westpfalz dabei von der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik. In Absprache mit der Stadt Kaiserslautern setzt Kästner zudem auf gemeinsame Streifen von Ordnungsbehörde und Polizei.

Der Polizeipräsident macht deutlich: "Die Innenstadt ist kein Ort mit überdurchschnittlicher Kriminalität. Vielmehr handelt es sich um einen Ort der Vielfalt, des Austauschs und der Lebensqualität. Hier treffen sich Menschen zum Einkaufen, Flanieren, Feiern und Arbeiten. Cafés, Kulturangebote und öffentliche Plätze machen die Innenstadt zu einem lebendigen Raum, der von allen Generationen und Bevölkerungsgruppen genutzt wird. Die Zahlen zeigen, dass die Innenstadt kein Brennpunkt, sondern ein Ort der Begegnung und des Miteinanders ist."

Das Ziel der Polizei bleibt klar: "Wir wollen das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken - durch Sichtbarkeit, durch schnelle Reaktion und durch den unermüdlichen Einsatz aller Polizeikräfte. Gemeinsam mit der Stadt, den Behörden und der Bevölkerung werden wir alles tun, um solche Taten in Zukunft zu verhindern.", so der Polizeichef. Er appelliert an alle: "Bleiben Sie wachsam, melden Sie Auffälligkeiten und stehen Sie zusammen. Nur so können wir unsere Stadt sicherer machen." |erf

Kontaktdaten für Presseanfragen:

Polizeipräsidium Westpfalz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0631 369-10022
E-Mail: ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de
Internet: www.polizei.rlp.de/westpfalz

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