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25.07.2006 – 10:25

CSU-Landesgruppe

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Hofbauer: Gefahrloser Badespaß

    Berlin (ots)

Zu Medienberichten über Zweifel an der Qualität deutscher Badegewässer erklärt der umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Klaus Hofbauer:

    In Badeseen und an Meeresstränden in Deutschland kann gefahrlos geplanscht werden. Berichten, die pünktlich zu Beginn der Badesaison Misstrauen gegenüber der Wasserqualität wecken sollen, entbehren jeglicher Realität. Bundesumweltminister Gabriel darf derartige Zweifel an deutschen Badegewässern nicht zulassen.

    Der aktuelle Bericht der EU-Kommission zur Qualität der Badegewässer spricht eine deutliche Sprache: 99 Prozent der Meeresstrände und 94 Prozent der Seen und Flüsse in Deutschland verheißen ungetrübten Badespaß. Dazu wurden insgesamt 1.942 offizielle Badestellen während der Badesaison alle 14 Tage untersucht. Mit einem Mahnverfahren gegen elf Mitgliedsländer, unter anderem auch Deutschland, will die EU derzeit klären, aus welchen Gründen die Länder in den vergangenen Jahren Badestellen aus der EU-Prüfstatistik herausgestrichen haben. Da die Länder dies aber erst seit der im März verschärften europäischen Badegewässer-Richtlinie offiziell gegenüber der EU begründen müssen, ist die Einleitung eines Mahnverfahrens reichlich übertrieben.

    Während manche Bundesländer nun Gründe für hunderte gestrichener Badegewässer nennen müssen, hat beispielsweise Bayern seine Begründungen längst abgegeben: seit 1990 wurden nur elf Gewässer aus der Prüfliste gestrichen. Die Gründe für Streichungen sind vielfältig, bedeuten aber nicht, dass Verschmutzungen verheimlicht werden sollen. Vielmehr sind Doppelmeldungen, Nutzungsänderungen der Gewässer z.B. zu Angelgewässern oder schlicht Schließungen mangels Badender häufige Ursachen für die Streichung eines Gewässers aus der Badeliste. Erheblichen Einfluss auf die Anzahl der europäischen Badegebiete, die nicht ausreichend beprobt wurden, haben laut EU-Bericht die vier neuen EU-Mitgliedstaaten, die 2005 erstmalig Daten für den jährlichen Bericht übermitteln mussten.

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