Sparda-Bank Berlin und ver.di schaffen individuellen Manteltarifvertrag
Die Sparda-Bank Berlin und die Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt, der in seiner Form einzigartig innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ist.
Presseinformation
Sparda-Bank Berlin und ver.di schaffen individuellen Manteltarifvertrag
Das neue Vertragswerk legt den Grundstein für eine flexible und zukunftsorientierte Arbeitswelt.
BERLIN, den 16. Januar 2026: Die Sparda-Bank Berlin und die Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt, der in seiner Form einzigartig innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ist. Das zum 1. Januar 2026 in Kraft getretene Vertragswerk wurde speziell auf die geschäftliche Realität und die spezifischen Anforderungen der Bank zugeschnitten. Er löst sich damit vom bisherigen Manteltarif-Standard.
Flexibilität und Zukunftsorientierung: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Der neue Manteltarifvertrag ist ein weiterer Meilenstein in der strategischen Neuausrichtung der Sparda-Bank Berlin. Nach der Einführung der 35-Stunden-Woche zum 1. Januar 2024 setzt die Bank ihren Kurs hin zu einer modernen und maximal flexiblen Arbeitswelt fort.
Zu den zentralen Neuerungen des Vertragswerks gehören u.a.:
- Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen: Mitarbeitende können ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten, um besser auf persönliche und berufliche Anforderungen eingehen zu können.
- Gleichwertigkeit von Teilzeit und Vollzeit: Ein vereinfachter Wechsel zwischen Vollzeit- und Teilzeitmodellen ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
- Schaffung von individuellen Freiräumen: Zusätzliche Frei- und Sonderurlaubstage für die Gesundheitsprävention und Pflege von Angehörigen – über das gesetzliche Maß hinaus.
- Erweiterte Entgeltumwandlungsmöglichkeiten: Neue Optionen zur flexiblen Gestaltung der Vergütung, inklusive der Möglichkeit des Urlaubskaufs.
- Kompetenzorientierte Führung: Einführung einer umfassenden Kompetenzperspektive, die transparente und gerechte Vergütungsstrukturen sowie eine moderne Arbeitsweise unterstützt.
- Modernisierung der Tarifgruppen: Erweiterung um drei zusätzliche Tarifgruppen oberhalb der Tarifgruppe 9, um den veränderten Berufsbildern und Anforderungen der heutigen Arbeitswelt gerecht zu werden.
„Der neue Tarifvertrag ist ein großer Fortschritt für uns“, so Frank Kohler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Berlin. „Wir wissen, dass sich die Berufsbilder und Anforderungen an unsere Tätigkeiten massiv verändert haben. Und diese Anpassung an die Moderne macht unsere Bank zukunftsfähig – schlicht und ergreifend, weil sie sich von alten Berufsbildern löst, die es heute gar nicht mehr gibt. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Kompetenzen unserer Kolleginnen und Kollegen.“
„Dieser Manteltarifvertrag ist in seiner Konzeption ein echter Sonderfall im genossenschaftlichen Bankensektor“, ergänzt Stefan Wittmann, Gewerkschaftssekretär bei ver.di. „Er zeigt, dass Tarifpolitik nicht aus dem Baukasten kommen muss, sondern passgenau auf die Realität eines Unternehmens zugeschnitten werden kann. Gemeinsam ist es uns gelungen, ein Regelwerk zu schaffen, das den Interessen der Beschäftigten ebenso gerecht wird wie den Anforderungen einer sich rasant verändernden Arbeitswelt. Das ist in dieser Form bislang einzigartig.“
Ein Vertrag, der die Zukunft gestaltet
Mit dem neuen Manteltarifvertrag unterstreicht die Sparda-Bank Berlin ihr Ziel, ein attraktiver und innovativer Arbeitgeber zu sein. Der Vertrag schafft die Grundlage für eine Arbeitswelt, die sich an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden orientiert und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Bank sichert.
„Wir machen Banking für, mit und von Menschen. Als moderner, zukunftsorientierter Arbeitgeber wissen wir, wie wichtig die Integration unserer Leistungen in die Lebenswirklichkeit der Menschen ist. Für unsere Mitarbeitenden, aber auch für unsere Kundschaft, ist Flexibilisierung ein enormer Fortschritt. Wir passen uns als Unternehmen an – nicht umgekehrt“, betont Frank Kohler.
Mit diesem einzigartigen Vertragswerk setzt die Sparda-Bank Berlin neue Maßstäbe und zeigt, wie wichtig es ist, den Wandel der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten
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Über die Sparda-Bank Berlin
Gegründet zur Wendezeit im Jahr 1990 in Berlin, ist die Sparda-Bank Berlin bis heute die einzige Bank, die ausschließlich im gesamten Gebiet Ostdeutschlands tätig und damit sprichwörtlich „Deine Bank im Osten“ ist. Mit mehr als 400.000 Mitgliedern ist die Genossenschaftsbank eine verlässliche Größe innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und ein wichtiger Arbeit- sowie Spendengeber in der Region. Als reine Privatkundenbank bietet sie sowohl die Vorteile eines Standortnetzes vor Ort als auch die einer Direktbank.
Weitere Informationen unter www.sparda-berlin.de.
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