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Börnsen: Sanierung der Deutschen Staatsoper ein nationales Anliegen

    Berlin (ots) - Anlässlich der Klausurtagung der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Deutschen Staatsoper Unter den Linden erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB:

    Die Sanierung der Berliner Staatsoper sollte ein nationales Anliegen werden. Sie hat als einer der anerkanntesten Opernhäuser der Welt eine breite Unterstützung verdient. Die Arbeitsgruppe Kultur und Medien, die ihre Klausurtagung in den Räumen des Opernhauses abhielt, empfiehlt, eine Lanze für dieses hohe Haus der Musikkunst zu brechen.

    Seit gut 15 Jahren, so hatte der Intendant Prof. Peter Mussbach deutlich gemacht, warte man auf ein konkretes Sanierungskonzept. Der Spielbetrieb sei wegen baulicher und technischer Mängel nur noch eingeschränkt möglich. Es müsse zügig gehandelt werden. Der Einsatz der fast 600 Beschäftigten unter diesen erschwerten Bedingungen sei anerkennenswert. Auf 120 bis 140 Millionen Euro bezifferte er die notwendige Umbausumme. Gut 30 Millionen Euro wolle der Förderverein unter dem Vorsitz von Peter Dussmann betragen. Da die Stadt Berlin Träger der Staatsoper ist,  erwarte man vom Kultursenator klare Aussagen zur Finanzierung dieses Projektes.

    Berlin, das fast jeden 2. Kultur-Euro vom Bund erhält, muss auch die Hauptsumme der Kosten übernehmen. Aus dem aktuellen Kulturhaushalt des Bundes ist die Finanzierung nicht möglich. Die Union wird sich in Abstimmung mit dem Koalitionspartner darum bemühen, dass die Sanierung der Deutschen Staatsoper als nationales Anliegen wahrgenommen wird.

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