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Die Erfindung der Funktechnik und die größte Schiffskatastrophe der Geschichte
ZDF-"Terra X"-Dokumentation über die drahtlose Übermittlung von Informationen

Mainz (ots) - Mit der Dokumentation "Das unsichtbare Netz" setzt das ZDF die "Terra X"-Reihe über geniale Forscher und Erfinder am Sonntag, 20. Februar 2011, 19.30 Uhr, fort und zeigt, wie es zu der epochalen Entwicklung der Funktechnik kam.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Schiffe nur bei Sichtkontakt durch Flaggensignale miteinander kommunizieren. Das wollte der junge italienische Elektroingenieur Guglielmo Marconi ändern. Es gelang ihm, in der Seefahrernation England für seine Erfindung der drahtlosen Telegrafie das Patent zu bekommen. Doch auch mächtige Kontrahenten wie der deutsche Kaiser Wilhelm II. erkannten den militärischen Nutzen der bahnbrechenden Erfindung. Nach einer dramatischen, abenteuerlichen Geschichte von Erfolgen und Niederlagen brachte schließlich eine der größten Tragödien in der Schifffahrt, der Untergang der Titanic, den entscheidenden Durchbruch für Marconi: Nach der öffentlichen Bekanntmachung, dass die Überlebenden nur gerettet wurden, weil die Funksignale der Marconi-Funker auf der untergehenden Titanic andere Schiffe herbeigeholt hatten, war der Siegeszug der drahtlosen Telekommunikation nicht mehr aufzuhalten. Marconis Erfindung führte zum Einstieg in ein neues Kommunikationszeitalter, in die interkontinentale, globale Kommunikation. Im Jahr 1909 erhielt er für seine Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie den Nobelpreis für Physik. Als Guglielmo Marconi am 20. Juli 1937 im Alter von 63 Jahren starb, wurde sämtlicher Funkverkehr für zwei Minuten ausgesetzt.

Die letzte Folge der Reihe über geniale Forscher und Erfinder am Sonntag, 27. Februar 2011, 19.30 Uhr, enthüllt die abenteuerliche Geschichte, die zu der Maßeinheit "Meter" führte.

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