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13.12.2006 – 12:40

BR Bayerischer Rundfunk

Bayerischer Filmpreis 2006 - Alle Fakten auf einen Blick

    München (ots)

- Die Gala am Freitag, 19. Januar 2007, 19.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen live aus dem Prinzregententheater München.

    - Die Zusammenfassung am Montag, 22. Januar 2007 um 23.10 Uhr in 3sat.

    - Moderator des Abends: Christoph Süß.

    - Ehrenpreisträger: Michael Verhoeven.

    - Für den Publikumspreis nominiert: "Das Parfum", "Deutschland. Ein Sommermärchen", "Die wilden Kerle 3", "Hui Buh, das Schlossgespenst", "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug".

    - Musikalische Stargäste: Josh Groban, Katie Melua und Randy Crawford.

    Die Verleihung einer der renommiertesten und begehrtesten Auszeichnungen für Filmschaffende in Deutschland naht: Am Freitag, 19. Januar 2007, lädt die Bayerische Staatsregierung zum 28. Mal die Prominenz aus Film, Fernsehen und Politik zur festlichen Verleihung der Bayerischen Filmpreise 2006 ins Münchner Prinzregententheater. Nicht nur die geladene Prominenz, sondern genauso die Fernsehzuschauer zu Hause können die glanzvolle Gala live ab 19.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen miterleben und mit Spannung verfolgen, wer diesmal den begehrten "Pierrot" erhalten wird. Durch den Abend führt der beliebte, "Süß-Stoff" in satirischer Verpackung versprühende, "quer"-Moderator Christoph Süß (Redaktion: Thomas Sessner / Sonja Scheider).

    Bis zur Bekanntgabe der Bayerischen Filmpreise 2006 hoffen Filmemacher und Leinwandstars gleichermaßen, eine der 15 Porzellanfiguren aus feinstem Nymphenburger Porzellan zu bekommen. Wer den "Pierrot" schon einmal in Händen halten durfte, hütet ihn wie einen Schatz. Die Liste der bisherigen Preisträger liest sich wie eine Star-Besetzung: Mario Adorf, Klaus Maria Brandauer, Helmut Dietl, Liselotte Pulver, Hannelore Elsner und Götz George sowie Christiane Hörbiger, Heiner Lauterbach, Katja Riemann, Sir Peter Ustinov und Wim Wenders - um nur einige davon ins Gedächtnis zu rufen.

    EHRENPREIS (siehe auch Mi., 13.12.2006, 23.15 Uhr, Bayer. Fernsehen, Kino Kino News) Noch sind die Preisträger der Verleihung am 19. Januar 2007 streng geheim, doch einer darf schon jetzt verraten werden: Dr. Michael Verhoeven erhält von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber den Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises 2006 und wird damit für sein umfassendes Lebenswerk gewürdigt.

    Der 1938 in Berlin geborene Michael Verhoeven gehört zu den großen und stillen Filmemachern in unserem Land. Er hat in den bisher fast vierzig Jahren seines filmischen Arbeitens so viel geschaffen, dass man es fast nicht glauben kann: Auf Michael Verhoevens Konto als Regisseur gehen 13 Kino- und 12 Fernsehfilme (Serien und Serienbeiträge nicht mitgezählt), als Autor 15 Kino- und fünf TV-Filme. Für 30 Filme zeichnete er als Produzent verantwortlich - oft gemeinsam mit der Frau seines Lebens, Senta Berger. Als Schauspieler zeigte er sich insgesamt 24 Mal auf der Leinwand bzw. dem Bildschirm. Neben Filmpreisen (u.a. für "Das schreckliche Mädchen", "Mutters Courage", "Enthüllung einer Ehe", "O.K." und "Die weiße Rose") gab es auch mehrere politische und gesellschaftliche Ehrungen, darunter die vom Zentralrat der Juden verliehene Josef-Neuberger-Medaille (1997), das Bundesverdienstkreuz (1999) und den Bayerischen Verdienstorden (2002).

    Michael Verhoevens Filme wollen Realität vermitteln, auch wenn sie noch so schmerzlich ist, aber sie kommen ohne den pädagogischen Zeigefinger aus. Erst in diesem Jahr entstand sein aufwühlender Dokumentarfilm "Der unbekannte Soldat", in dem der Münchner Filmemacher den wohl schrecklichsten Teil der Geschichte der deutschen Wehrmacht untersucht.

    PUBLIKUMSPREIS Das Publikum wählt aus den fünf erfolgreichsten deutschen Filmen des Jahres wieder den Lieblingsfilm. Zur Auswahl stehen diesmal:

    - "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" von Tom Tykwer, nach Patrick Süskinds weltweitem Romanerfolg.

    - "Deutschland. Ein Sommermärchen", Sönke Wortmanns Fußballfilm über die deutsche Elf während der WM 2006, der nicht nur die Fans ins Kino lockte, sondern auch im Ersten mit über zehn Millionen Zuschauern zum Quotenhit wurde.

    - "Die wilden Kerle 3", die nach den ersten beiden Teilen auch mit der weiteren Fortsetzung im Frühjahr 2006 erfolgreich auf der Leinwand kickten.

    - "Hui Buh, das Schlossgespenst" mit Michael "Bully" Herbig als computeranimiertem Schlossgespenst Hui Buh und

    - "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug", die Fortsetzung des Kinoerfolgs von 2004, mit Nina Hagen als böser Königin, ihrer Tochter Cosma Shiva Hagen als Schneewittchen, und an der Spitze der sieben Zwerge: Otto Waalkes.

    Der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises 2006 wird präsentiert von Kino Kino, dem Filmmagazin im Bayerischen Fernsehen, Radio Bayern 3 und der Abendzeitung. Der Gewinner wird am 10. Januar 2007 bekannt gegeben. Unter allen Teilnehmern der Abstimmung wird ein Wochenende für zwei Personen in einem Luxushotel in München inklusive zweier Eintrittskarten für die glanzvolle Gala im Prinzregententheater ausgelost. Mitmachen kann jede/r unter www.br-online.de/filmpreis

    SHOWTEIL Für musikalische Highlights während der Gala am 19. Januar sorgen gleich drei internationale Chart-Größen: Josh Groban, Katie Melua und Randy Crawford.

    Josh Groban, der amerikanische Newcomer zwischen Pop und Klassik, wurde mit 17 Jahren entdeckt und hat seitdem mit seiner erstaunlich klaren Stimme eine beispiellose Karriere hingelegt. In den USA kennt den 25-Jährigen jedes Kind, und die renommierte "New York Times" bezeichnete den Shootingstar gar als "Amerikas neues Stimmwunder". Er stand bereits mit Céline Dion auf der Bühne, hat schon bei der Verleihung der "Oscars", bei den Olympischen Spielen und vor dem Papst gesungen. Die Titelsongs zu den Filmen "Troja" und "Der Polarexpress" stammen ebenfalls von ihm. Weltweit hat der sympathische Lockenkopf bereits mehr als 13 Millionen Exemplare seiner beiden Alben "Josh Groban" und "Closer" verkauft. Mit seinem dritten Album "Awake", das gleich mehrere selbst geschriebene und produzierte Songs enthält, will Josh Groban nun auch Deutschland und das Publikum in München verzaubern.

    Katie Melua, vor 22 Jahren in Georgien geboren, hat bereits die komplette britische Musikszene mit ihrer sensationellen Stimme in ihren Bann gezogen. Ihr im Jahr 2003 erschienenes Debütalbum "Call Off The Search" schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der britischen Charts, hat weltweit Top Ten-Plätze belegt und wurde in mehreren Ländern mit Gold und Doppelplatin ausgezeichnet. In Katie Meluas Stimme gibt es Anklänge von Sängerinnen wie Eartha Kitt und Edith Piaf; ihre mit Jazz-, Blues- und Folkelementen angereicherte Musik schließt an ihr großes Vorbild Eva Cassidy an. 2004 und 2005 war Katie Melua die erfolgreichste Pop Künstlerin in England vor Madonna oder Mariah Carey. Auch auf ihrem aktuellen Erfolgsalbum "Piece By Piece" gelingt der Frau mit den schwarzen Korkenzieherlocken ein stilsicherer Crossover aus Blues, Jazz und Folk mit Pop. Auf der Bühne des Prinzregententheaters präsentiert die Chartstürmerin und Echo-Preisträgerin daraus einen weiteren Song.

    Randy Crawford zählt neben Aretha Franklin und Ella Fitzgerald zu den größten Soulsängerinnen der letzten drei Jahrzehnte. Ihre unvergleichliche Stimme zählt zu den ausdrucksstärksten der Gegenwart. Die 1952 in Georgia / USA geborene Sängerin hat bereits in jungen Jahren mit Jazz-Größen wie Quincy Jones zusammengearbeitet, ehe sie als Gastsängerin des Crusaders-Smash-Hits "Street Life" 1978 die internationalen Charts stürmte - neben "Wishing on a Star" wohl einer ihrer bekanntesten Songs. Bis Mitte der 80er Jahre arbeiteten Randy Crawford und Joe Sample, Mitbegründer der "Crusaders", regelmäßig zusammen. Seit die beiden das erste Mal gemeinsam in ein Aufnahmestudio gingen, sind knapp 30 Jahre vergangen. Das 2006 nun wieder gemeinsam veröffentlichte Album "Feeling Good" - eine Mixtur aus Soul, Jazz, Gospel, Pop und Blues - ist nicht nur für Crawford-Fans ein absolutes Muss. Gemeinsam mit Joe Sample interpretiert Randy Crawford beim Bayerischen Filmpreis 2006 einen Klassiker der neueren Musikgeschichte.

    PIERROT - UND WEITERE INFOS ZUM BAYERISCHEN FILMPREIS Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Die Vorschläge unterbreitet eine unabhängige Jury. Ihr gehören in diesem Jahr an: Ulrike Kriener, Dr. Paula Ewert, Wolfgang-Peter Hassenstein, Dr. Klaus Schaefer, Bettina Reitz, Thomas Engel, Franz Ach, Eberhard Hauff, Professor Manfred Heid und Wolfgang Limmer.

    Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli. Dazu ist der Bayerische Filmpreis mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat der Produzentenpreis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. Auszeichnungen können in folgenden Kategorien verliehen werden: Darstellerische Leistung, Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Filmmusik, Ausstattung (dazu sind jeweils Nachwuchspreise möglich), Ehrenpreis. Bis auf den Ehrenpreis und den Publikumspreis bleiben alle Preisträger bis zur Verleihung streng geheim.

    Ausführliche Informationen zum Bayerischen Filmpreis 2006, auch zu Ehrenpreisträger Michael Verhoeven, unter: www.br-online.de/film . Fotos: www.br-bildarchiv.de Akkreditierungen zum Galaabend des Bayerischen Filmpreises 2006 sind nur über die Bayerische Staatskanzlei möglich: Bayerische Staatskanzlei - Pressestelle - Franz-Josef-Strauß-Ring 1, 80539 München, Fax: 089 / 2165-2459, E-Mail: pressestelle@stk.bayern.de

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