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Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH)

Verbände der Holzwirtschaft fordern Zukunftsstrategie für Wald und Holz in Rheinland-Pfalz

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Berlin, 19.03.2026 - Im Vorfeld der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 haben Verbände der Holzwirtschaft ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin formulieren sie ihre zentralen Erwartungen an die künftige Landespolitik und benennen konkrete Handlungsfelder, um die Branche als Schlüsselbereich für Wertschöpfung, Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und starke ländliche Räume weiter zu stärken.

Anbei erhalten Sie die gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands e.V., des Verbands der deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V., des Verbands der Deutschen Möbelindustrie e.V., des Bundesverbands Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung e.V.,des Bundesverbands Deutscher Fertigbau e.V. und des Verbands der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie Rheinland-Pfalz e. V.

Gemeinsames Positionspapier zur Landtagswahl

Verbände der Holzwirtschaft fordern Zukunftsstrategie für Wald und Holz in Rheinland-Pfalz

Berlin, 19. März – Im Vorfeld der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 haben Verbände der Holzwirtschaft ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin formulieren sie ihre zentralen Erwartungen an die künftige Landespolitik und benennen konkrete Handlungsfelder, um die Branche als Schlüsselbereich für Wertschöpfung, Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und starke ländliche Räume weiter zu stärken.

Die Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz steht mit rund 7.500 Unternehmen und 54.000 Beschäftigten für regionale Wertschöpfung, qualifizierte Arbeitsplätze, Innovation und klimafreundliche Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Wald über die Holzverarbeitung bis hin zum Holzbau. In den vergangenen Jahren sind die Herausforderungen für die Branche von der Verfügbarkeit des Holzes aus den heimischen Wäldern über eine schwache Baukonjunktur bis zum Bürokratieaufbau gewachsen.

Zukunftsstrategie für Wald und Holz nötig

Mit dem gemeinsamen Positionspapier setzt die Branche nun ein klares Signal: Die Ausgestaltung der politischen Rahmenbedingungen der kommenden Legislaturperiode werden entscheidend dafür sein, ob Rheinland-Pfalz seine Potenziale zur Stärkung der Wertschöpfungskette Holz nutzen kann.

„Holzverwendung ist ein Gewinn für Wertschöpfung, Klimaschutz und Bioökonomie. Um Klimaschutz, bezahlbares Bauen und regionale Wirtschaftskraft zusammen voranzubringen, braucht es eine kohärente Zukunftsstrategie für Wald und Holz in Rheinland-Pfalz“, so die unterzeichnenden Verbände. Zur Sicherung einer verlässlichen Holzversorgung aus den heimischen Wäldern fordern die Verbände, dass Waldumbau und aktive Waldbewirtschaftung oberste Priorität und durch entsprechende Gesetze und Förderprogramme vorangebracht werden müssen. Um den Wohnraumbedarf von jährlich mehr als 15.000 Wohnungen nachhaltig bereitzustellen, braucht es aus Sicht der Verbände Vorfahrt für den Holzbau und nachhaltiges Bauen. Dazu zählen die Einführung einer Holzbau-Offensive Rheinland-Pfalz im Rahmen des Klimabündnis Bauen, die Vorbildfunktion des Landes durch den Einsatz von Holz bei allen öffentlichen Bauvorhaben und den Abbau von Hemmnissen im Bauordnungs- und Genehmigungsrecht.

Holzwirtschaft steht als Partner bereit

Die Branche macht deutlich, dass Holz und die Holzwirtschaft einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft leisten können. Mit Blick auf stabile regionale Wirtschaftskreisläufe, Klimaschutz und Wohnraumbedarf braucht es jetzt politische Entscheidungen mit langfristiger Wirkung.

„Rheinland-Pfalz ist Wald- und Holzland. In der nächsten Legislatur muss Waldpolitik als Wirtschafts- und Klimaschutzpolitik gemeinsam gedacht und umgesetzt werden – mit aktiver Waldbewirtschaftung - modernem Holzbau – und starker regionaler Wertschöpfungskette. Die Wald- und Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz steht bereit“, so die unterzeichnenden Verbände abschließend.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Katy Mahnke
Chausseestraße 99
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00
Fax: +49 30 2061 399-89
E-Mail:  presse@zukunft-holz.de
Internet:  www.zukunft-holz.de

Lobbyregisternummer: R000346

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. 
Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. 
Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.
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