Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH)
Laubholzgespräch mit Minister Peter Hauk
Ein Dokument
Berlin, 20.02.2026 - Am 19. Februar 2026 hat die Initiative Laubholz+ des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands e.V. (DeSH) den Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg, Peter Hauk MdL, zu einem fachlichen Austausch über die Zukunft der Laubholzverwendung auf dem Werksgelände der Karl Nied GmbH in Assamstadt empfangen. Diskutiert wurden innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, eine verlässliche Rohstoffmobilisierung sowie die strategische Rolle von Laubholz für Wertschöpfung, Klimaschutz und Bioökonomie.
Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.
Laubholzgespräch mit Minister Peter Hauk
Bioökonomie braucht Laubholz
Am 19. Februar 2026 hat die Initiative Laubholz+ des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands e.V. (DeSH) den Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg, Peter Hauk MdL, zu einem fachlichen Austausch über die Zukunft der Laubholzverwendung auf dem Werksgelände der Karl Nied GmbH in Assamstadt empfangen. Diskutiert wurden innovationsfreundliche Rahmenbedingungen, eine verlässliche Rohstoffmobilisierung sowie die strategische Rolle von Laubholz für Wertschöpfung, Klimaschutz und Bioökonomie.
Die Chancen von Laubholz für die Bioökonomie der Zukunft sind groß – die aktuellen Herausforderungen allerdings ebenso“, erklärte DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus. Gerade Laubholz bietet enorme Potenziale für innovative Produkte und die Substitution fossiler Rohstoffe. Doch gleichzeitig wird die Nutzung heimischer Laubhölzer durch gegenläufige politische Zielsetzungen und zunehmende Einschränkungen in der Waldbewirtschaftung erheblich erschwert. „Wenn wir das wachsende Laubholzaufkommen in unseren Wäldern nicht konsequent stofflich nutzen, bleiben Wertschöpfung, Klimaschutzpotenziale und Innovation auf der Strecke. Deshalb brauchen wir eine aktive Bewirtschaftung unserer Wälder, die Mobilisierung heimischer Laubhölzer, die Überarbeitung hemmender Regelungen und eine klare politische Ausrichtung für den Einsatz von Laubholz“, appellierte Möbus.
Strategische Bedeutung von Laubholz für Baden-Württemberg
Im Laubholzgespräch stellte Landesminister Peter Hauk die strategische Bedeutung von Laubholz für Klimaschutz, Innovation und regionale Entwicklung in den Mittelpunkt: „Holznutzung ist aktiver Klimaschutz. Gerade mit Blick auf das wachsende Laubholzaufkommen treiben wir den notwendigen Wandel von der fossilen zur regenerativen Bioökonomie konsequent voran“, erklärte Hauk. Das Technikum Laubholz ist dabei ein zentraler Baustein der Innovationsinfrastruktur des Landes: „Mit dem neuen Biolabor bringen wir die Potenziale von Laubholz auf eine neue Ebene: Wir verknüpfen moderne Biotechnologie mit unserer starken Forst- und Holzwirtschaft. Ziel ist es, die holzbasierte Wertschöpfungskette – insbesondere für Laubholz – technologisch weiterzuentwickeln und sämtliche Holzbestandteile hochwertig zu verwerten“, betonte Minister Hauk.
Mittelstand als Rückgrat der Laubholzwirtschaft
Im Austausch wurde deutlich, dass der steigende Anteil von Laubbäumen in den Wäldern mit einer Stärkung der inländischen Holzverarbeitung einhergehen muss. Michael Nied, Geschäftsführer der gastgebenden Karl Nied GmbH, hob die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für regionale Wertschöpfung, Beschäftigung und Investitionen im ländlichen Raum hervor. Patrik Rodlberger, Geschäftsführer der Pollmeier Furnierwerkstoffe GmbH und Sprecher des DeSH-Arbeitskreises Laubholz, verwies auf die Notwendigkeit verlässlicher Rohstoffströme, moderner Verarbeitungskapazitäten und innovationsfreundlicher Rahmenbedingungen, um die Potenziale von Buche, Eiche und weiteren Laubholzarten im Bauwesen und in neuen Produktsegmenten auszuschöpfen. Das Treffen in Assamstadt unterstrich damit den gemeinsamen Anspruch von Politik und Branche, Laubholz als klimafreundlichen, leistungsfähigen Werkstoff der Zukunft weiter zu stärken.
Pressekontakt:
Deutsche Säge- und Holzindustrie Katy Mahnke Chausseestraße 99 10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00 Fax: +49 30 2061 399-89 E-Mail: presse@zukunft-holz.de Internet: www.zukunft-holz.de
Lobbyregisternummer: R000346
Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie
Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.