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Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH)

DACH-Verbände der Säge- und Holzindustrie

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Berlin, 29.01.2026 - Die Verbände der Säge- und Holzindustrie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zu ihrem traditionellen Neujahrstreffen im Haus des Holzes in Berlin mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung der Branche und den politischen Initiativen auf europäischer Ebene befasst. Im Mittelpunkt standen die Sicherung der heimischen Rohstoffbasis, die zunehmenden Einschränkungen durch die EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) sowie die künftige Ausrichtung der CO2-Senkenziele im LULUCF-Sektor vor dem Hintergrund eines dringend notwendigen klimaangepassten Waldumbaus.

Anbei erhalten Sie die gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands e.V., des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs und der Holzindustrie Schweiz.

DACH-Verbände der Säge- und Holzindustrie fordern Kurskorrekturen

Die Verbände der Säge- und Holzindustrie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zu ihrem traditionellen Neujahrstreffen im Haus des Holzes in Berlin mit der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung der Branche und den politischen Initiativen auf europäischer Ebene befasst. Im Mittelpunkt standen die Sicherung der heimischen Rohstoffbasis, die zunehmenden Einschränkungen durch die EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) sowie die künftige Ausrichtung der CO2-Senkenziele im LULUCF-Sektor vor dem Hintergrund eines dringend notwendigen klimaangepassten Waldumbaus.

Die Unternehmen der Säge- und Holzindustrie treffen aktuell auf ein spürbar geringeres Holzaufkommen. „Unsere Betriebe sind auf eine kontinuierliche Versorgung mit heimischem Holz angewiesen. Ohne eine gezielte Mobilisierung des Rohstoffs geraten Wertschöpfungsketten sowie Beschäftigung in den Regionen unter Druck und der dringend erforderliche Waldumbau wird ausgebremst“, erklärt Dr. Stephan Lang, Präsident des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH). Neben regional begrenztem Rohstoffaufkommen wirken sich auch eingeschränkte Absatzmöglichkeiten negativ auf die Nutzung bestehender Kapazitäten aus. „Die Baukrise hatte in den vergangenen vier Jahren Mitteleuropa und auch unsere Branche fest im Griff. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Sägeindustrie hängt davon ab, welche Erlöse wir am Markt erzielen können“, betont Markus Schmölzer, Vorsitzender der österreichischen Sägeindustrie. „Wir hoffen, dass die Talsohle nun durchschritten ist und der Baustoff Holz seine Stärken ausspielen kann. Angesichts der gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal ist es aber zu früh für Optimismus.“

Regulatorische Hürden bremsen Holzmobilisierung und Waldumbau

Die vorgesehenen Vorgaben und Einschränkungen der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) verschärfen die schwierige wirtschaftliche Situation zusätzlich und wirken der notwendigen Holzmobilisierung entgegen. „Die W-VO setzt auf einen statischen Ansatz und verkennt die Dynamik des Klimawandels und seine Auswirkungen auf unsere Wälder“, kritisiert Dr. Lang. „Dabei sind gerade Jahre ohne größere Waldschäden entscheidend, um alte und besonders anfällige Wälder zu nutzen, Risiken zu reduzieren und die Wälder aktiv und vorausschauend umzubauen“, unterstreicht Dr. Lang mit Blick auf die Situation vieler Waldbesitzer.

LULUCF-Senkenziele praxisnah gestalten

Angesichts der anstehenden Entscheidungen in Brüssel fordern die Verbände zudem eine realistische und kohärente Ausgestaltung der Senkenziele im LULUCF-Sektor. „Klimaschutz braucht bewirtschaftete, stabile und aktiv umgebaute Wälder“, erklären die drei Verbände. „Holznutzung, Waldumbau und CO₂-Senken dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Nur so lässt sich langfristig sowohl die Versorgung mit dem erneuerbaren Rohstoff Holz als auch der Klimaschutz sichern“, betont Michael Gautschi, Direktor des Verbands Holzindustrie Schweiz abschließend.

Starke Partnerschaft im DACH-Raum

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH), der Fachverband der Holzindustrie Österreichs und die Holzindustrie Schweiz setzen auf einen regelmäßigen Austausch und eine enge Abstimmung, um zentrale Themen der Wald- und Holzwirtschaft gemeinsam auf europäischer Ebene voranzubringen.

Für Rückfragen

Deutsche Säge- und Holzindustrie

Katy Mahnke

T.: +49 30 2061 399-00 I M: +49 160 523 60 54

E-Mail: presse@zukunft-holz.de | www.zukunft-holz.de

Fachverband der Holzindustrie Österreichs

Norman Schirmer

PR & Public Affairs

T: +43 1 712 26 01 - 21 | M: +43 676 403 7517

E-Mail: schirmer@holzindustrie.at | www.holzindustrie.at

Holzindustrie Schweiz

Direktor Michael Gautschi

T: +41 31 350 89 89 I M: +41 79 916 98 64

E-Mail: gautschi@holz-bois.ch | www.holz-bois.ch

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.

Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs vertritt die Interessen von fast 1.300 holzverarbeitenden Unternehmen in der Bauprodukt-, der Möbel-, der Platten-, der Säge- und der Skiindustrie sowie in weiteren holzverarbeitenden Betrieben, wie der Palettenherstellung. Die Unternehmen der Holzindustrie stellen mit rund 27.400 Beschäftigten Produkte im Wert von 9,74 Milliarden Euro her und erwirtschaften einen Außenhandelsüberschuss von 1,5 Milliarden Euro. Innerhalb der Wertschöpfungskette Holz ist die Holzindustrie ein Schlüsselsektor und Ausgangspunkt für viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für Holz. Entlang der Wertschöpfungskette Forst- und Holzwirtschaft sind mehr als 320.000 Menschen beschäftigt, besonders in den ländlichen Regionen. Die Holzindustrie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der österreichischen Wirtschaft.

Der Verband Holzindustrie Schweiz vertritt rund 200 kleine und mittlere Unternehmen mit total 2.500 Beschäftigten in der Säge- und Holzwerkstoffindustrie. In der Schweiz arbeiten rund 90.000 Personen in der ganzen Wald- und Holzwirtschaft. In den Sägewerken werden jährlich rund 2 Millionen Festmeter Rundholz zu 1,2 Millionen m3 Schnittholz verarbeitet. Die Holzernte im Schweizer Wald betrug im vergangenen Jahr 5,2 Millionen Festmeter.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.
Katy Mahnke
Chausseestraße 99
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00
Fax: +49 30 2061 399-89
E-Mail:  presse@zukunft-holz.de
Internet:  www.zukunft-holz.de

Lobbyregisternummer: R000346

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. 
Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. 
Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.
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