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19.03.2019 – 09:55

CGC Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH

Studien zeigen: Pflanzliche Arzneimittel können bei Blasenentzündungen eine Alternative zu Antibiotika sein

Studien zeigen: Pflanzliche Arzneimittel können bei Blasenentzündungen eine Alternative zu Antibiotika sein
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Eschborn (ots)

Aufgrund der zunehmenden Antibiotikaresistenzen empfehlen die Autoren der Leitlinie "unkomplizierte Harnwegsinfektionen", einer Therapieempfehlung für Ärzte, in ihrer Aktualisierung 2017 auch neue Behandlungsstrategien ohne Antibiotika einzusetzen[1]. Bei einfachen Blasenentzündungen eignen sich zum Beispiel pflanzliche Arzneimittel, bei denen eine vergleichbare Wirkung zur Standardtherapie gezeigt werden konnte. Eine aktuelle Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass eine Behandlung der Beschwerden mit einer Pflanzenarznei aus Tausendgüldenkraut, Liebstöckel und Rosmarin den Einsatz des Antibiotikums Fosfomycin reduzieren kann[2]. Zwei weitere Untersuchungen zeigen darüber hinaus die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Pflanzenkombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettich (in ANGOCIN® Anti-Infekt N) in der Therapie akuter Blasenentzündungen im Vergleich zu verschiedenen Antibiotika[3,4]. Eine andere Studie ergab außerdem, dass diese Pflanzenarznei die Rückfallquote bei Blasenentzündungen signifikant verringern kann[5]. In diesem Sinne wird in der entsprechenden Ärzte-Leitlinie der Einsatz von Kapuzinerkresse und Meerrettich als pflanzliche Behandlungsmöglichkeit bei häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen empfohlen[1].

Aufgrund der zunehmenden Resistenzproblematik bei Antibiotika sind antibakteriell wirksame Pflanzen heute von besonderem Interesse. Denn durch die vielfältigen Wirkungen der Pflanzenstoffe ist bei den Bakterien die Entwicklung möglicher Resistenzmechanismen deutlich erschwert. Mit antibakteriellen und entzündungshemmenden Pflanzenstoffen wie den Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich können unkomplizierte Blasenentzündungen behandelt werden, ohne häufige Nachteile der Antibiotika wie Resistenzen und Nebenwirkungen wie Durchfall oder Pilzinfektionen in Kauf nehmen zu müssen. Jede dritte Frau möchte einer Studie zufolge bei einer unkomplizierten Blasenentzündung gerne auf ein Antibiotikum verzichten[6]. Bei der Wahl des Arzneimittels sollte die antibakterielle Wirkung im Vordergrund stehen und nicht nur schmerzstillende oder durchspülende Effekte. Werden bei einer akuten Blasenentzündung lediglich die Beschwerden mit nur antientzündlichen, durchspülenden oder schmerzstillenden Präparaten behandelt, besteht aufgrund der fehlenden antibakteriellen Wirkung das Risiko, eine Nierenbeckenentzündung zu entwickeln[2,8].

Senföle wirken entzündungshemmend und antibakteriell

Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich wirken entzündungshemmend[9-17] und antibakteriell[18-25] und stellen daher bei einfachen Harnwegsinfekten eine sinnvolle Behandlungsoption dar. Ihre Wirkung und Verträglichkeit ist durch mehrere Studien belegt[3,4,5]. Da alle diese Studien in Deutschland durchgeführt wurden, basieren die Ergebnisse auf den hier vorliegenden Erregern und dessen Resistenzsituationen.

Das antibakterielle Potential der Senföle beruht auf einer vielfältigen Wirkweise, wodurch die Erreger auf mehreren Ebenen angegriffen werden. Zahlreiche unabhängige und auch internationale Forschungsarbeiten bestätigen die antientzündliche[9-17] und antibakterielle[18-25] Wirkung der Senföle, sogar gegen Problemkeime wie MRSA, Vancomycin-resistente Enterokokken oder Penicillin-resistente Pneumokokken.

Die Senföle sind in der Lage, das bakterielle Kommunikationssystem Quorum Sensing (QS) und damit die Bildung von Biofilmen zu hemmen[28-31], die häufig für wiederkehrende Infekte und Resistenzentwicklungen verantwortlich gemacht werden. Biofilme sind spezielle Schleimschichten, die manche Bakterien ausbilden, um sich darin vor Antibiotika zu schützen. Weitere Untersuchungen zeigen, dass die Senföle auch das Eindringen von E. coli-Bakterien, dem Hauptauslöser von Blasenentzündungen, in die Zellen der Blaseninnenwand hemmen[32]. Das spricht für den Einsatz der scharfen Pflanzenstoffe bei ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen, denn es wird vermutet, dass die Rückfälle durch eine Bakterienbesiedlung der Zellen in der Blaseninnenwand hervorgerufen werden.

Literatur: Die Quellen 1-32 können auf Wunsch unter folgendem Pressekontakt angefordert werden:

Pressekontakt:

CGC Cramer Gesundheits-Consulting GmbH
Frank Etzel
T: 06196 / 77 66 - 113
etzel@cgc-pr.com

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