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28.09.2006 – 10:00

Ford-Werke GmbH

Das Conceptcar iosis X läutet in Paris spannende Designzukunft von Ford ein

Das Conceptcar iosis X läutet in Paris spannende Designzukunft von Ford ein
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    Paris/Köln (ots)

    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

    Das Designteam von Ford hat das Ford kinetic Design, die markante neue Formensprache der Marke, in ein faszinierendes Crossover-Fahrzeug umgesetzt. Die Studie iosis X feiert ihre Weltpremiere auf dem diesjährigen Pariser Automobilsalon.

    „Feel the difference" - das Exterieur-Design des iosis X

    „Der iosis X zeigt, dass das Ford kinetic Design auch in Kombination mit einer so hochverdichtet gestalteten Karosserie wie der eines sportlichen Crossover funktioniert. Wir legten großen Wert darauf, dass unsere dramatische und emotionale Formensprache uneingeschränkt zur Anwendung kommt.", betont Stefan Lamm, Chef Designer Exterieur, Ford Europa.

    Die Designer entwickelten das Ford kinetic Design fort, ohne die Schlüsselelemente dieser Formensprache in Frage zu stellen. Das Ergebnis ist ein stämmiges, fünftüriges Crossover-Modell, das einem Sportcoupé ähnelt.

    Die Frontpartie des iosis X interpretiert das bekannte Familiengesicht der europäischen Modelle von Ford auf eine geradezu robuste Art, um die besondere Stärke dieses Fahrzeugs zu betonen. Dies zeigt sich exemplarisch in den invertierten Trapezformen, wie sie zum Beispiel den unteren Bereich des Kühlergrills prägen.

    Nochmals unterstrichen wird die stärkere Betonung des unteren Kühlergrills durch die Reduzierung der darüber liegenden Karosserieöffnung auf kaum mehr als einen reinen Lufteinlass, der von einem metallischen Steg in zwei Teile getrennt wird. Besonders auffällig ist dabei das selbstbewusst dimensionierte blaue Oval von Ford, das sich unmittelbar aus dem Motorraum hervorzustrecken scheint.

    Die charakteristische Gestaltung des vorderen Karosserie-Überhangs und der Hauptscheinwerfer wirkt sich auch auf den Fußgängerschutz positiv aus und entspricht damit immer strengeren gesetzlichen Anforderungen. Kanten und Ecken wurden abgerundet, wodurch die Frontpartie des iosis X relativ zierlich ausfiel. Die großzügig dimensionierten Scheinwerfer folgen den fließenden Formen bis in die Kotflügel und betonen auf diese Weise die besondere Spannung des Designs.

    Die muskulöse Ausführung der Flächen sowie die bereits erwähnte kraftvolle Schulterpartie dominiert das Seitenprofil. Zugleich profitiert der stämmige Auftritt des iosis X ganz speziell von einem unterschnittenen Bereich zwischen den Rädern. Dessen Wirkung wird nicht nur von wuchtigen Radlaufverbreiterungen zusätzlich betont, sondern auch von den markanten Öffnungen für die Bremsenentlüftung.     Außenliegende Scharniere weisen auf das ungewöhnliche Türkonzept der Studie hin, deren hintere Karosserieöffnungen gegenläufig zur Fahrtrichtung angeschlagen sind. Dies ermöglicht den Verzicht auf eine B-Säule und gestattet einen leichteren Zugang zum Innenraum ebenso wie einen freien Blick auf die Gestaltung des Interieurs.

    Die Gehäuse der Außenspiegel erinnern in ihrer Gestaltung an Flügel. Sie wurden sehr weit oberhalb der A-Säule angebracht und beinhalten zusätzliche Spotlichter. Die Nebelschlussleuchte erstreckt sich über die gesamte Breite des Fahrzeughecks.

    Die Farbgebung des iosis X löste innerhalb des Designteams eine intensive Diskussion aus. Das in diesem Fahrzeugsegment eher unübliche Resultat ist ein brillant-eisiges Weiß, das von einem blauen „Flipp"-Effekt beruhigt wird. Zwei silberne Zierstreifen erstrecken sich über die gesamte Länge der Motorhaube und münden im zweigeteilten Glasdach.

    Das Interieurdesign des iosis X

    Das faszinierende Interieur des iosis X ist das Ergebnis der Arbeit von Nikolaus Vidakovic und seinem Designteam. „Wir haben die markanten Details des ursprünglichen iosis Entwurfs zur Grundlage genommen und weiterentwickelt, um einen besonders dramatischen und noch prägnanteren Innenraum zu verwirklichen, wie er für gewöhnlich nicht von einem Crossover-Modell erwartet wird," erläutert der Chefdesigner Interieur, Ford Europa.

    Als dominierendes Element im Innenraum dient eine großzügig dimensionierte Mittelkonsole, die sich gestalterisch stark an ein typisches Hubschrauber-Cockpit anlehnt. Sie findet ihren Ursprung im Instrumentenbrett, erstreckt sich durch den gesamten Innenraum. Dabei trennt sie jeweils die beiden vorderen und hinteren Sitzplätze voneinander, bevor sie aufwärts strebt und in die Dachpartie übergeht. Dort übernimmt sie anstelle klassischer Scharniere die Halterung der einteiligen Heckklappe und bietet auch dem Reserverad einen sicheren Aufbewahrungsort.

    Das schlanke Instrumentenbrett ist eine Fortentwicklung der aus dem iosis bekannten Lösung und besticht durch Designelemente, die so oder in vergleichbarer Form für künftige Serienmodelle von Ford übernommen werden können. Zugleich scheint der Armaturenträger frei im Raum zu schweben, da der sonst übliche Unterbau entfällt - die Interieurdesigner von Ford haben die dort normalerweise vorgesehenen Module wie zum Beispiel Audioanlage oder Klimatisierung von ihren Bedienelementen getrennt und an anderen Orten im iosis X positioniert.

    Die fließende Form des Instrumentenbretts setzt sich nahtlos fort bis in die Türverkleidungen. Auf diese Weise wird der Eindruck, in einem Cockpit zu sitzen, nochmals verstärkt. Das Lenkrad zeichnet sich durch orangefarbig abgesetzte Plexi-Einlagen aus, die in einem starken Kontrast zu klaviertastenweißen Inlets stehen.

    „Die trapezförmigen Designelemente des Interieurs greifen ein Thema wieder auf, das die Karosserie vorgibt", so Vidakovic. „Das gleiche gilt für die verschiedenen Oberflächenqualitäten, von blankem Metall bis zu weißem Klavierlack. Auch sie beziehen sich auf das Exterieur und formen dadurch aus dem iosis X eine besonders integre und harmonische Einheit."

    In der zentralen Bedienkonsole fand der ergonomisch geformte Schalthebel des elektronisch geregelten sequenziellen Getriebes Platz. Seine Gestaltung erinnert an die Steuerungseinheit von Computer-Spielkonsolen. Entsprechend angenehm liegt er in der Hand. Im direkten Umfeld der Schaltung finden sich auch die Schalter für die dynamischen Fahrwerkssysteme des iosis X. Sie erlauben die Einstellung der Federung oder auch der Traktionskontrolle.

    Zwei Glasdacheinsätze flankieren die zentrale Dachkonsole. Sie stehen in direkter Korrespondenz mit einem außergewöhnlichen Feature, das es in dieser Form im Automobilbau noch nie gegeben hat und damit eine Weltpremiere darstellt: einem Fahrzeugboden, der ebenfalls aus durchsichtigem Glas besteht und dem Fahrer ebenso wie den Passagieren an Bord einen zuvor nicht bekannten Anblick bietet.

    Außergewöhnliche Farben und Materialien betonen anspruchsvolles     Design

    „Wir wollen mit dem iosis X die nächste Stufe der modernen neuen Formensprache von Ford entwickeln und umsetzen. Dies sollte sich natürlich auch in der Auswahl der Stoff- und Farbstrategie widerspiegeln", so Ruth Pauli, Chefdesignerin für Colour & Trim, Ford Europa. „Dies bedeutet, dass wir noch größeren Wert auf hohe Qualität und pfiffige Detaillösungen, angenehme Haptik und gelungenes Oberflächendesign legen."

    Farben und Textilien des iosis X zeichnen sich durch einen coolen und frischen Auftritt aus. Zugleich rückt die jüngste Studie von Ford den Premiumanspruch der Marke in den Mittelpunkt, exemplarisch vorgeführt durch die Ausführung von Säumen, Nähten und den ausgewählten Materialkombinationen.

    Kommt in der Automobilindustrie bevorzugt schwarzer Klavierlack für Verkleidungen zum Einsatz, so ging Paulis Team den genau entgegengesetzten Weg und wählte hochglänzendes Piano-Weiß als Farbe für die Mittelkonsole und zentrale Elemente des Lenkrads aus.

    Die fließenden Formen des zentralen Instrumentenbretts ergeben sich aus einer Kombination aus Piano-Weiß und orange durchschimmerndem Plexi-Kunststoff - der technologische Besonderheiten markiert - sowie edel wirkendem Blau-Grau als Hintergrundfarbe.

    Hinweis für die Redaktion:     Fotos der Studie iosis X sind abrufbar unter:     http://www.asfjord.com/ford/6/iox/index.html

Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen: Michael Droste, Telefon: 0221/90-17518; E-Mail: mdroste1@ford.com Hartwig Petersen, Telefon: 0221/90-17513; E-Mail: hpeter10@ford.com

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