Das könnte Sie auch interessieren:

Discovery startet neue Marke in Deutschland: HOME & GARDEN TV, ab 06. Juni 2019 im Free-TV und auf digitalen Verbreitungswegen

München (ots) - - HOME & GARDEN TV ist die erste Adresse im TV für alle Themen rund um Häuser, ...

Startschuss für den PR-Bild Award 2019: news aktuell sucht die besten PR-Fotos des Jahres

Hamburg (ots) - Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen und Agenturen unter ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Westfalen-Blatt

01.01.2012 – 20:30

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Rente mit 67

Bielefeld (ots)

Kaum ist mit dem neuen Jahr der Startschuss für die Rente mit 67 gefallen, melden sich wieder einmal Kritiker zu Wort. In Wirklichkeit, so ihr Argument, sei die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ein Programm zur Kürzung der Rente. Schließlich würden ältere Beschäftigte kaum eine Chance haben, tatsächlich bis zum Alter von 67 Jahren in Lohn und Brot zu stehen. Die Einwände sind begründet. Nicht alle Jobs sind Büroarbeiten, für die man auch im höheren Alter noch jung - im Sinne von fit - genug ist. Wer etwa körperlich schwer schuftet, ist irgendwann am Ende seiner Kräfte. Folgt die vorzeitige Entlassung, entspricht dies de facto einer Rentenkürzung. Soweit darf es nicht kommen. Auch wenn aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland kein Weg an einer längeren Lebensarbeitszeit vorbeiführt, so muss die Politik endlich Lösungen entwickeln, die ein mögliches Abdriften bestimmter Bevölkerungsschichten in die Altersarmut verhindern. Wer mit 65, 66 oder 67 Jahren noch arbeiten will oder muss, sollte dazu auch die Chance erhalten. Noch ist das Gesetz nicht rund.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Westfalen-Blatt
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung