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Stärkung der bAV durch Sozialabgabenfreiheit? Pressebericht zur 7. Handelsblatt Jahrestagung Betriebliche Altersversorgung (13. bis 15. März 2006; Köln)

    Düsseldorf (ots) - Berlin, März 2006. Das Ende der Sozialabgabenfreiheit bei der Entgeltumwandlung 2008 sowie Vor- und Nachteile eines Obligatoriums bei den Betriebsrenten bestimmten die Diskussionen der rund 350 Teilnehmer auf der 7. Handelsblatt Jahrestagung "Betriebliche Altersversorgung" (13. bis 15. März 2006, Berlin). "Die Regierung zeigt mehr Realitätsnähe" stellte der Vorsitzende des Sachverständigenrates und des Sozialbeirates der Bundesregierung Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup zum Auftakt fest. "Die Rente mit 67 ist ein richtiger Schritt", sagte er weiter. Die umgesetzten Maßnahmen zur Rentenreform waren die richtigen, wenn auch die Forderung der kapitalgedeckten Systeme zu spät eingesetzt hatte. Die Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung der letzten Jahre resultierten viel stärker aus der Situation auf dem Arbeitsmarkt als aus der demografischen Entwicklung.

    "Die gesetzliche Rente wird die stärkste Säule in der Altersversorgung bleiben, auch wenn Ergänzungen unerlässlich sind", betonte Staatssekretär Heinrich Tiemann (Bundesministerium für Arbeit und Soziales). Mit der eingeleiteten Rentenreform 2001 sei ein Paradigmenwechsel zur nachhaltigen Stabilisierung vollzogen worden und die neue Regierung gehe diesen Weg weiter. Im Koalitionsvertrag habe man sich geeinigt, dass es keine Rentenkürzungen geben werde und daran halte die Regierung auch fest. Durch das Gesetz zur Vermeidung von Rentenkürzungen wolle man das Niveau der heutigen Renten sichern und mit der Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre wird der letzte Schritt der Vorschläge der Rürup-Kommission umgesetzt werden, um der Demografie entgegenzuwirken. Durch die eingeleiteten Maßnahmen sei es gelungen, die Rentenbeiträge bei 19,5 Prozent stabil zu halten, erklärte er weiter.

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