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18.02.2003 – 10:03

PHOENIX

Glotz: Gemeinsame EU-Außenpolitik in weiter Ferne

    Bonn (ots)

Der SPD-Politiker Peter Glotz hat erhebliche Zweifel geäußert, dass es in den kommenden 15 Jahren eine gemeinsame europäische Außenpolitik geben wird. Bereits vor der Irak-Krise hätten sowohl Briten als auch Franzosen "klipp und klar" gesagt, dass die Außenpolitik ein Vorrecht des Nationalstaates sei, sagte Glotz in der Berliner PHOENIX-Runde. Beide Staaten hätten es immer wieder abgelehnt, sich außenpolitisch einer Mehrheitsentscheidung zu unterwerfen. Eine gemeinsame Außenpolitik werde es aus diesem Grunde so schnell nicht geben.

    Die Schritte in diese Richtung aber müssten vollzogen werden, unterstrich Glotz. "Ein europäischer Außenminister ist ein solcher richtiger Schritt." Und wenn man den richtigen Mann für diese Position habe, könne der die jetzigen Probleme vielleicht verhindern. Europa habe nur dann eine Chance, wenn es lerne, mit einer Stimme zu sprechen.


ots Originaltext: PHOENIX
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    Bonn Der SPD-Politiker Peter Glotz hat erhebliche Zweifel geäußert, dass es in den kommenden 15 Jahren eine gemeinsame europäische Außenpolitik geben wird. Bereits vor der Irak-Krise hätten sowohl Briten als auch Franzosen "klipp und klar" gesagt, dass die Außenpolitik ein Vorrecht des Nationalstaates sei, sagte Glotz in der Berliner PHOENIX-Runde. Beide Staaten hätten es immer wieder abgelehnt, sich außenpolitisch einer Mehrheitsentscheidung zu unterwerfen. Eine gemeinsame Außenpolitik werde es aus diesem Grunde so schnell nicht geben.

    Die Schritte in diese Richtung aber müssten vollzogen werden, unterstrich Glotz. "Ein europäischer Außenminister ist ein solcher richtiger Schritt." Und wenn man den richtigen Mann für diese Position habe, könne der die jetzigen Probleme vielleicht verhindern. Europa habe nur dann eine Chance, wenn es lerne, mit einer Stimme zu sprechen.


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