Das könnte Sie auch interessieren:

"Die Geissens" werden in den Adelsstand gehoben

München (ots) - "Die Geissens" zwischen Obertauern und Paris - Neue Doppelfolge über Deutschlands wohl ...

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Hypebeasts 2018: Was ist noch heiß, was verbrannt? - Neue Ausgabe von treibstoff: Das Magazin von news aktuell

Hamburg (ots) - Die neue Ausgabe von treibstoff ist erschienen (4/18). Im Magazin der dpa-Tochter news ...

19.12.2005 – 19:21

Westfalenpost

Westfalenpost: Politische Unruhe Scharon erlitt einen Schlaganfall

    Hagen (ots)

Von Jörg Bartmann

    Mit 77 Jahren ist Machtmensch Ariel Scharon aus seiner Partei (Likud) ausgetreten, hat eine neue gegründet (Kadima) und stellt sich im März 2006 erneut der Wahl zum israelischen Ministerpräsidenten. Unstimmigkeiten mit den ultranationalen Kräften haben ihn zu diesem Schritt bewogen, für die er einst ein Leitbild war. Ariel Scharon steht mit seinem politischen Gewicht für den Abzug aus dem Gazastreifen. Mit dieser Wende versucht der einstige Falke den Friedensprozess mit den Palästinensern voranzutreiben. Dazu benötigt der oft als "Bulldozer" beschriebene Politiker eine eiserne Gesundheit. Sein Schlaganfall hat das Gegenteil bewiesen und die politische Szene erstarren lassen. Denn auf Scharon kommt es an. Die Situation im Nahen Osten ist krisenanfällig, ein starker Mann wird benötigt, der strategische Weichen stellt. Gerade vor Wahlen. Während der Likud ohne Scharon nach rechts abdriften könnte, sind die Parlamentswahlen bei den Palästinensern auch von großer Bedeutung. Sollte die Extremistengruppe Hamas gewinnen, sind neue Spannungen zu erwarten. Die politische Unruhe lässt wenig Gutes erwarten.

Rückfragen bitte an:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160

Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Westfalenpost
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung