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Neue OZ: Kommentar zu Kultur
Film

Osnabrück (ots) - Osnabrücker Träume

Mit mäßiger Leistung preiswürdig? Drei Nominierungen für den neuen Film von Florian Henckel von Donnersmarck - das überrascht angesichts der überwiegend enttäuschten Reaktionen der Kritik. Nach "Das Leben der Anderen" ernüchtert "The Tourist" als konventioneller Streifen, dem es an Handschrift und Ideen sichtlich mangelt. Oder wird gerade das nun honoriert? Erhält der deutsche Senkrechtstarter nun Applaus dafür, dass er die Konventionen des Hollywood-Kinos schon jetzt so perfekt erfüllt? Den Regisseur wird das nicht stören. Sein Selbstbewusstsein ist allemal so gut ausgeprägt, dass er die Kritik an seinem neuesten Werk locker wegstecken wird.

Preisverleihungen wie die der Golden Globes bieten aber auch die Chance, das plötzliche Glück von Außenseitern erleben zu können. Von der deutschen Theaterbühne ins große Filmgeschäft: Diesen Weg hat Anjorka Strechel gewagt. Die junge Frau, die gerade in Osnabrück auf der Bühne steht, könnte zu den Golden-Globe-Gewinnern gehören. Gehen in Los Angeles womöglich Osnabrücker Träume in Erfüllung? Das wäre schön - schöner als jeder Favoritensieg.

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