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Kafka-Prozess: Gericht verfügt Öffnung des Safes

Hamburg (ots) - Im gerichtlichen Streit um das rechtmäßige Eigentum an Originalmanuskripten von Franz Kafka haben israelische Richter diese Woche die Öffnung eines Safes in Tel Aviv angeordnet. Das berichtet die ZEIT. Es geht um den Nachlass des Kafka-Freundes Max Brod, der in Tel Aviv liegt und in dem israelische Stellen weitere Briefe und möglicherweise auch noch Originalmanuskripte Kafkas vermuten. Staatliche Stellen in Israel bezweifeln, dass die Töchter der Brod-Erbin Ilse Ester Hoffe, Eva Hoffe und ihre Schwester Ruti, Anspruch auf den Nachlass haben. Ein vom Gericht bestellter Gutachten soll jetzt nächste Woche die Rechtmäßigkeit der Schenkungsurkunde von Max Brod an die Familie Hoffe überprüfen. Die Schwestern wollen den Nachlass von Brod und die verbliebenen Kafka-Dokumente an das Deutsche Literaturarchiv in Marbach verkaufen. Israel sieht den rechtmäßigen Platz in der Nationalbibliothek in Jerusalem.

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