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WAZ: Chinas Verantwortung - Kommentar von Christopher Onkelbach

Essen (ots) - Irans Präsident Ahmadinedschad treibt sein Land in einen ruinösen Wettlauf: Er will so schnell wie möglich eine Atombombe bauen, bevor der Staat wirtschaftlich zusammenbricht. Das Wissen hat sich der Iran weltweit zusammengekauft, an der nötigen Technologie aber hapert es - noch. Fachleute sind sich sicher: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das diktatorische Regime über die Bombe verfügt. Nach Informationen der USA liefern vor allem chinesische Firmen Technik, die den Bau einer Atomrakete ermöglichen würde. Offiziell stellt sich China gegen die Ambitionen Irans, doch unternehmen die Behörden offenbar wenig, um heikle Exporte zu stoppen. Die USA sehen dahinter System. Ist doch der Iran einer der wichtigsten Öllieferanten Chinas. Auf dem Weg zur Weltmacht verlässt sich China auf seine wirtschaftliche und militärische Stärke. Was fehlt ist die Bereitschaft, weltweite politische Verantwortung zu übernehmen. China muss seine Beziehungen zum Iran überdenken und mit der internationalen Gemeinschaft die Sanktionen zum Erfolg führen. Denn eine iranische Atomrakete bedroht den globalen Frieden.

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