Deutsche Sprachwelt

Tag der deutschen Sprache: Petition für Deutsch ins Grundgesetz

Erlangen (ots) - Mehrere Persönlichkeiten unterstützen die überparteiliche Petition "Deutsch ins Grundgesetz". Das hat die DEUTSCHE SPRACHWELT zum morgigen Tag der deutschen Sprache bekanntgegeben. Mit einer Unterschriftenaktion will die Sprachzeitung erreichen, daß Artikel 22 des Grundgesetzes um den folgenden Absatz 3 erweitert wird: "Die Sprache der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch." Die Unterschriften werden sowohl auf Papierlisten als auch elektronisch gesammelt (http://www.deutsch-ins-grundgesetz.de/). Sie werden anschließend dem Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages übergeben. Bereits mehr als 1.500 Bürger unterstützen die Petition.

Josef Kraus, Träger des Deutschen Sprachpreises 2018 und Präsident des Deutschen Lehrerverbandes von 1987 bis 2017, mahnt: "Unsere wunderbare, ausdrucksstarke deutsche Sprache verbindet und eint. Wer sie vernachlässigt, fördert die Atomisierung Deutschlands in Parallelgesellschaften."

Uta Seewald-Heeg, Vorsitzende der Sprachpflegevereinigung "Neue Fruchtbringende Gesellschaft" und Professorin für Computerlinguistik, erklärt: "Die deutsche Sprache ist das vielleicht wichtigste kulturelle Bindeglied unseres Landes. Sie im Grundgesetz zu verankern, würde dieser Tatsache Rechnung tragen."

Andreas Troge, ehemaliger Präsident des Umweltbundesamtes und Honorarprofessor für Umweltökonomie, meint: "Die deutsche Sprache gehört ins Grundgesetz, weil wir als weltoffene, zunehmend multisprachliche Nation ein einigendes, kulturelles Band der schon immer hier Lebenden und der Hinzukommenden brauchen."

Andrew Onuegbu, Inhaber des Restaurants "Zum Mohrenkopf" in Kiel und Sprachwahrer des Jahres 2015, betont: "Durch das Einbringen der deutschen Sprache in unsere Verfassung verleihen wir unserer Sprache ihre besondere Bedeutung in kultureller Hinsicht und in ihrem Wert für unsere Identität."

Die DEUTSCHE SPRACHWELT faßt zusammen: "Das Bekenntnis im Grundgesetz zur deutschen Sprache wird ein Zeichen der Wertschätzung für die deutsche Sprache und Kultur sein, aber auch ein Aufruf zur Integration. Es wird den Staat verpflichten, die deutsche Sprache zu achten. Es wird bestehende Regelungen zu Deutsch als Amtssprache absichern. Es wird dem Volkswillen gerecht werden, wie er sich in repräsentativen Umfragen zeigt."

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/pm-2018-09-07.shtml

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