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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kino-Landschaft

    Halle (ots) - Quotensichere Blockbuster wie Peter Jacksons "King Kong" genügen nicht, um das Kino aus seiner Krise zu retten. Angesichts der kürzer werdenden Abstände zwischen Kino- und DVD-Premiere überlegen sich immer mehr Besucher, ob sie die horrenden Preise für das Leinwand-Erlebnis zahlen sollen. Vor allem, wenn sie den industriellen Charme jener Multiplex-Filialen bedenken, die dem Besucher eine ganz eigene Vorstellung von "Traumfabrik" geben. So lange viele große Filmtheater ihre wertvolle Ware also wie Fast Food präsentieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn selbstbewusste Zuschauer die Vollwertkost im intimen Programmkino suchen. Dass kleine, feine Filme immer mehr Markt gewinnen, ist nämlich ebenfalls eine Tatsache - die auch zum Umdenken bei jenen führen sollte, die Masse noch immer mit Klasse verwechseln.

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