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Mitteldeutsche Zeitung: zu Irak

    Halle (ots) - Mehrere tausend gefallene US-Soldaten würden die Amerikaner im Irak tolerieren, haben Meinungsforscher vor dem Irak-Krieg ermittelt. Daran gemessen liegt die Zahl von jetzt 2 000 US-Opfern noch im Rahmen der Erwartungen. Und verglichen mit früheren Kriegen - allein in Vietnam fielen fast 60 000 Amerikaner - sind die Verluste sehr gering. Doch die Zahl von 2 000 Gefallenen wird heute in den USA sehr wohl als dramatisch wahrgenommen, und inzwischen unterstützt nur noch eine Minderheit den Krieg. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Amerikaner keine Fortschritte mehr in der Irak-Mission erkennen können. Erhebliche Verluste hatte man befürchtet, doch dabei dachte man an den Kampf gegen Saddams Truppen und nicht an einen jahrelangen Guerilla-Krieg, dessen Ende überhaupt nicht absehbar ist.

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