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Mitteldeutsche Zeitung: zu Polen

Halle (ots) - Eine Schreckenstat wie der Messerangriff von Danzig hat eine innere Logik und sollte niemanden wundern. Das aber heißt auch, dass die Stiche nicht nur den ebenso beliebten wie engagierten Bürgermeister ins Herz getroffen haben, sondern die polnische Demokratie. Dass sich diese Demokratie in ihrem fragilen Zustand befindet, ist bekannt. Zum weiteren Umfeld des Mordversuchs gehört deshalb auch die Tatsache, dass die PiS-Regierung seit ihrem Wahlsieg 2015 alles daransetzt, die Gewaltenteilung im Land einzuschränken und ein autoritäres System zu installieren. Sie begründet dies mit "kranken Strukturen" im Staat und lässt keine Gelegenheit aus, Träger dieses Staates wie Richter oder Lehrer zu diffamieren. Wer solchen Wind sät, wird am Ende Sturm ernten.

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