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Mitteldeutsche Zeitung: zur Euro-Krise

Halle (ots) - Eine Währungsunion, die nicht auch eine Wirtschaftsgemeinschaft ist, kann eigentlich nur stotternd funktionieren, weil dann jeder macht, was er will. Schulden, Lohnabschlüsse, Sozialpolitik - all das läuft in Europa auseinander und lässt die Schere der Wettbewerbsfähigkeit auseinanderklaffen. Das kann man bedauern, sogar der Kanzlerin zum Vorwurf machen. Dabei ist Angela Merkel genauso gescheitert wie Nicolas Sarkozy oder Silvio Berlusconi. Letztlich wollte jeder verhindern, dass der andere über die eigene Wirtschaftspolitik bestimmt. Das Ergebnis ist der kleinste gemeinsame Nenner, der aber das erhält, was alle an Europa loben: Souveränität der Mitgliedstaaten, Eigenverantwortlichkeit der Regierungen.

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