ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Medien-Info: ver.di drängt auf Umsetzung des Koalitionsvertrags: 20 Kilogramm Grenze für Pakete ab Mitte 2026
Ver.di drängt auf Umsetzung des Koalitionsvertrags: 20‑Kilogramm‑Grenze für Pakete ab Mitte 2026
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat auf ihrer heutigen fachpolitischen Tagung zum Postgesetz ihre Forderung nach der zügigen Umsetzung einer echten 20-Kilogramm-Grenze für Pakete im Ein-Personen-Handling gegenüber der Politik bekräftigt. Zur Fachtagung eingeladen waren auch Abgeordnete des Deutschen Bundestags, um mit Beschäftigten aus der Paketbranche über ihre Arbeitsbedingungen und die enorm hohe Belastung zu diskutieren.
„Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag in den nächsten Monaten ohne Schlupflöcher umsetzt und damit die Gesundheitsgefahr für Hunderttausende Beschäftigte beseitigt“, forderte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. In ihrem Koalitionsvertrag bekennen sich die Regierungsparteien zu einer 20-Kilogramm-Grenze für Pakete. Bis spätestens Mitte des Jahres 2026 soll ein Dialogprozess durchgeführt werden. „Es wird Zeit, dass die Bundesregierung aktiv wird und einen Gesetzesentwurf auf den Weg bringt. Die Beschäftigten in der Branche haben lang genug darauf gewartet und brauchen jetzt eine Entlastung! Jede Verzögerung geht zu ihren Lasten und ist nicht zu rechtfertigen.“
Auf der fachpolitischen Tagung haben Sebastian Roloff (SPD) und Pascal Meiser (Linke) sowie Vertreter aus den verantwortlichen Ministerien, Wissenschaftler und über 100 Beschäftigte aus der Branche teilgenommen.
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