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Rheinische Post: Barmer soll Millionen an Kassen zurückzahlen

    Düsseldorf (ots) - Die Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen wollen von der Barmer Ersatzkasse Millionen Euro aus dem Hausarzt-Modell zurückfordern. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). "Wir werden auf die Barmer zugehen und unsere Ansprüche auf Rückzahlung von mehreren Millionen Euro anmelden", erklärte Leonhard Hansen, Chef der KV Nordrhein, der Zeitung. Die KV fühle sich in ihrer Einschätzung des Barmer Hausarztvertrages durch das Sozialgericht Gotha bestätigt. "Von Anfang an haben wir diesen Vertrag als Etikettenschwindel kritisiert", sagte Hansen. Das Sozialgericht Gotha hatte in der vergangenen Woche entschieden, dass der Hausarzt-Vertrag, den die Barmer mit dem Deutschen Hausärzteverband geschlossen hat, nicht den gesetzlichen Anforderungen eines Vertrags für integrierte Versorgung entspricht und die Barmer daher 500x0e000 Euro an die KV Thüringen zurückzahlen muss. An dem Hausarzt-Vertrag nehmen laut Barmer 1,4 Millionen ihrer 7,1 Millionen Versicherten teil. Sie müssen nur einmal im Jahr Praxisgebühr zahlen, wenn sie sich verpflichten, zuerst immer zu bestimmten Hausärzten zu gehen. Die 38x0e000 Ärzte, die an dem Modell teilnehmen, könnne zusätzliche Leistungen abrechnen.

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